Man lese einmal folgenden Beitrag auf Lizas Welt über die ewig gleich ablaufenden Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas: Same old song. Die dort von J.G. Thayer beschriebenen 23 Punkte, nach denen der „Friedensprozess“ anscheinend immer wieder abläuft, treffen den Nagel so präzise auf den Kopf, dass einem das Lesen schon beinahe Schmerzen bereitet. Thayers Vorschlag, diesen ewig gleichen Zyklus damit zu durchbrechen, in Zukunft erst von den Palästinensern eine Geste des guten Willens einzufordern, bevor man mit ernsthaften Verhandlungen beginnt, möchte ich noch um folgendes ergänzen: Israel soll bitte in Zukunft einen gepflegten Haufen auf die Meinungen dieser so genannten „Israelfreunde“ scheißen, deren Lösung des Nahostkonfliktes im Wesentlichen darin besteht, dass die Israeliten doch bitteschön brav die Hände in den Schoß legen sollen, während ihnen die Raketen der Hamas um die Ohren fliegen (Ja ich rede mit dir, Fritz Edlinger! Dem Brief werde ich mich mal in einem eigenen Beitrag widmen. Und ja ich bin mir bewusst, dass die verlinkte Website bestenfalls als Internetmüll gelten kann und distanziere mich von sämtlichen dort präsentierten Inhalten).

Besonders lustig fand ich den skandinavischen Arzt, der heute in den Nachrichten war und der die Israelis mal eben als Kindermörder bezeichnete (natürlich lag ne Kinderleiche vor ihm auf der Bahre), der es aber anscheinend nicht weiter erwähnenswert findet, dass die Hamas ihre Raketen teilweise direkt neben den Schulen stationiert, damit man im Falle eines Gegenschlages auch ja genügend tote Kinder schreiend in die Fernsehkameras halten kann? Wie dämlich muss man sein, um sich von einer terroristischen Verbrecherbande wie der Hamas zum Propagandawürstel machen zu lassen? Und vor allem: Wie verkommen muss man eigentlich sein, um Schuklinder als lebende Schutzschilder für seine Waffen zu verwenden?

Noch was an alle, die sagen, dass Israel in diesem Konflikt der Aggressor ist: Laut orf.at wurden seit 2001 10.300 Raketen von palästinensischer Seite in Richtung Israel abgefeuert. Das einzige „Glück“, dass die Israelis dabei hatten, ist die mangelnde Schussgenauigkeit ihrer Gegner. Wie passt dass in euer Bild von der friedlichen Hamas, ihr Möchtegern-Nahostexperten?