Archiv für November 2009

Die Wiener Linien: Besser als jedes Kabarett

Durchsage des U-Bahnfahrers am Freitag (sinngemäß): „Liebe Mitreisende! Wenn sie sich unsere Türen etwas genauer anschauen, werden sie feststellen, dass wir dort so kleine Knöpfe haben. Diese geben bei Betätigung einen ganz wunderbaren grellen Ton von sich und sind natürlich nur zu ihrer Unterhaltung dort angebracht worden. Wenn sie also ihr Elektronikspielzeug daheim vergessen haben, zögern sie nicht, auch mehrmals auf den Knopf zu drücken, denn damit halten sie nicht nur sich, sondern auch den Fahrer und ihre Mitpassagiere bei Laune!“ (Gemeint war der automatische Türöffner).

3 Minuten später: „An den jungen Mann von gerade eben: Natürlich habe ich genau auf den Moment gewartet an dem sie durch die Tür springen, um diese zu schließen. Glauben sie also bitte nicht, ich hätte sie unabsichtlich eingezwickt!“ (!)

 

Der „junge Mann“ hat sich dann wohl ein wenig aufgeregt, denn wieder 3 Minuten später kam dann diese Durchsage: „Ein kleiner Hinweis an den jungen Mann von vorhin: Sie sollten sich eventuell überlegen, wie sie sich am besten in Demut und Geduld üben könnten. Ich empfehle ihnen daher, sich um eine Stelle bei den Wiener Linien zu bewerben. Nach ein paar Jahrzehnten Übung haben sies dann drauf, glauben sie mir!“

Nach Durchsage Nr. 3 haben so ziemlich alle Passagiere gebannt darauf gewartet, ob noch etwas kommt. Das Ende von der Geschichte war dann, dass ich bei der Endstation ausgestiegen bin und den jungen Mann noch gesehen habe, wie er leicht erregt mit dem Fahrer diskutiert. Und natürlich hat der Typ danach nichts besseres zu tun, als ausgerechnet direkt auf MICH zuzugehen und mir zu erzählen, was für ein „böser Terrorist“ der Fahrer nicht ist. Interessiert mich ja auch brennend (wieso enden solche Geschichten eigentlich meistens damit, dass die Idioten danach immer zu mir rennen [Der erste, der jetzt den Spruch "Gleich und Gleich gesellt sich gern!" bringt, möge bitte sich bitte postwendend vom Blitz erschlagen lassen, danke schön!] ? Ich hoffe, beim nächsten Mal erschlägt ihn die Tür). Als ich das meiner Freundin erzählt habe, hat sie mir übrigens gesagt, dass das nur ein spezieller Fahrer ist, der anscheinend öfter solche Sprüche bringt.

 

Fazit: Ich sollte wieder öfter mit der U2 fahren. Da wird einem wenigstens etwas zur Unterhaltung geboten.

 

More Music

Rhapsody (mit Christopher Lee): The Magic of the Wizards Dream:

 

Blackmores Night: Way to Mandaly

 

Motörhead: Whorehouse Blues

 

Motörhead: Life’s a Bitch

 

Fozzy – Enemy

 

Kittie – Brackish

 

Arch Enemy – My Apocalypse

 

SIRENIA – The Path to Decay

 

My Ruin – Ready for Blood

 

Tura Satana – Dry

 

Primal Fear – Metal is Forever

 

 

Saga – Money Talks

Kuriose Suchbegriffe

Es ist mal wieder Zeit, die Suchbegriffe, unter denen manche auf diesen Blog gestoßen sind, zu durchleuchten…

 

masturbation während grippe

Dazu ein kleiner Hinweis von mir: Sollte man bei sowas entdecken, dass man(n) eine Art Ringelschwänzchen entwickelt hat, könnte es die Schweinegrippe sein…

 

hund stachelschwein kreuzung

They tempered in gods domain….

 

rauschen im eu filmchen

Äh…was?

 

tierqueller

Rechtschreibung ist schon schwierig….

 

free sex movies mit zäpfchen geben

 

schülerinnen machen muschi sex in der schule

Diese pösen pösen Mädchen! Mal ehrlich, was hab ich verbrochen, dass die Leute mich mit solchen Begriffen finden?

 

durch selbstbefriedigung tage auslösen

Irgendwann mal blutige Finger gehabt?

 

islam meta kasumi

Mal aus Neugier: Was heißt das?

 

zäpfchen einführen

Ihr glaubt gar nicht, in wie vielen Varianten mir dieser Suchbegriff schon untergekommen ist….brrr….

 

lustige lindwurm bilder

Wollt ihr mal ein Bild von meinem „lustigen Lindwurm“ sehen?

 

stiefmuttersex

Ohne Worte…

 

verharmlosung von selbstbefriedigung und masturbation

Ja, also wirklich! Dabei weiß doch jeder, dass man da blind wird davon!!

Fußball in Österreich: Operette oder Trauerspiel?

Ich habe mir ja schon oft überlegt, ob ich etwas zu dem leidigen Thema österreichisches NAtionalteam schreiben soll. Oder überhaupt zum österreichischen Fußball. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich, auch wenn ich Fußballfan bin, keine gesteigerte Lust verspüre, den x-ten Artikel zu den ewig gleichen Problemzonen zu verfassen (auch wenn die Teams sich international gerade ganz passabel verkaufen).

Nur bahnt sich jetzt etwas an, das selbst für österreichische Verhältnisse ein Trauerspiel wäre. Die Liga wählt demnächst einen neuen Vorstand und ein gewisser Herr Hoscher soll der neue Boss werden.  Liebe Leute von der Bundesliga: Habt ihr euch schon mal gedacht, dass es evtl. eine etwas schiefe Optik haben könnte, wenn ausgerechnet der Chef eines Sportwettenanbieters (tipp3) zum Ligavorstand gekürt wird? Und dass es diesbezüglich nicht unbedingt hilfreich ist, wenn dieser Anbieter der Hauptsponsor der Liga ist? Davon, dass der ehemalige Politiker Horscher ein Kabinettmitglied des damaligen Finanzministers und heutigen Rapid-Präsidenten Rudolf Edlinger war, als sich dieser noch in Amt und Würden befand, rede ich ja noch gar nicht. Dass man damit nicht nur aufgrund der schiefen Optik einen gehörigen Imageschaden riskiert, sondern sich tipp3 auch noch auf Gedeih und Verderb ausliefert, ist wirklich fatal. Denn als Sahnehäubchen auf dem Kuchen ist der ORF auch noch an tipp3 beteiligt und es steht demnächst eine Neuverhandlung über die Fernsehgelder ins Haus.

Weitsicht gehört wohl wirklich nicht zu den Stärken der Verantwortlichen im österreichischen Fußball.

Drahdiwaberl bei Biolek

I LOVE IT!!

Prüfungsstress

Prüfungen, referate, Arbeiten….momentan hab ich mehr als genug zu tun…

Robert Enke begeht Selbstmord.

Der deutsche Nationaltorhüter hat Robert Enke hat Selbstmord begangen.

Der beste Text, den es hierzu gibt, findet man wohl hier.

Ruhe in Frieden!

Twitter

Meine Blogeinträge kann man jetzt übrigens auch via Twitter verfolgen. Username: PoesRabe (Ja, den hab ich geklaut. „G“ war zu kurz).

Kreuz abhängen oder nicht?

Das Urteil des Gerichtshofs für Menschenrechte, nachdem das Aufhängen von Kreuzen in Schulklassen die Religions- und Erziehungsfreiheit verletze, hat auch in Österreich für einiges Aufsehen gesorgt. Was ich dabei nicht verstehe, ist folgendes: Wie kann alleine das Anschauen eines Symboles diese Freiheiten denn einschränken? Ein Kreuz ist doch erstmal nur zwei im rechten Winkel aneinander befestigte Bretter. Es wird erst dadurch, was wir in diesen beiden Brettern sehen, zu „mehr“. Durch bloßes Ansehen eines Kreuzes werde ich wohl kaum zum Christen, genauso wenig, wie ich durch das Betrachten des Halbmondes zum Moslem werde, oder durch das Betrachten eines Hakenkreuzes zum….ihr wisst schon, worauf ich hinaus will, oder?

Es ist übrigens interessant zu sehen, wer genau denn nun diesem Urteil applaudiert. Es sind nämlich genau die Leute , welche Religionsfreiheit für sich und – egal ob sie es wollen oder nicht – alle anderen Menschen nur als „Freiheit von Religion“ interpretieren und die in einem nächsten Schritt am liebsten den Religionsunterricht gleich mit abschaffen wollen (dass dieser oft das einzige Fach ist, in dem die SchülerInnen – bei guten ReligionslehrerInnen –  so etwas wie soziale Werte vermittelt bekommen, übersehen sie dabei gerne) und sind in Wahrheit genauso fundamentalistisch, wie sie es den Religionen gerne vorwerfen.

Eine Einschränkung der Religions- und Erziehungsfreiheit kann ich an einem Kreuz in einer Schulklasse beim besten Willen nicht erkennen. Schließlich steht es jeder/jedem frei, daran zu glauben oder nicht (in einem guten Religionsunterricht geht es übrigens genau darum, den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, anhand von Wissen und nicht von Vorurteilen zu entscheiden, ob sie an Gott glauben wollen oder nicht).


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