Archiv für Februar 2010

Constantini: Ein Fall für die Klapsmühle?

Der österreichische Teamchef, Dietmar Constantini ist offenbar endgültig durchgeknallt. Nicht nur, dass er das Team regelmäßig ohne jede taktische Anweisung aufs Feld schickt (hat man, wenn man so wie ich beim Spiel gegen Spanien im Stadion war), nein, jetzt hat er auch noch vier der besten Legionäre, die wir derzeit haben, eliminiert. Hoofer & MAierhofer spielen zwar nicht regelmäßig, aber das tut Alaba (so talentiert er auch ist) bei Bayern München genauso wenig, wie das Christopher Trimmel bei Rapid macht. Und Ivanschitz und Garics spielen regelmäßig in Mainz und Bergamo. Aber schließlich haben sie es ja gewagt, den Teamchef zu kritisieren (und mit ihren Aussagen zu beweisen, dass sie locker mehr Hirn als unser werter Teamchef haben). Das muss man sich mal vorstellen: Ein österreichischer Teamchef wirft zwei Speiler raus, die in der italienischen Serie A bzw. der deutschen Bundesliga durchaus respektierte Spieler sind (Ivansichtiz führt sogar die Scorerliste in Deutschland an, verdammt noch mal!), weil sie ihm zu INTELLIGENT sind.

Damit wird die Liste noch länger. Er hat ja schon Martin Stranzl (Spartak Moskau), Anreas Ibertsberger (Hoffenheim) und Alexander Manninger (Juventus Turin) rausgeekelt. Alles Legionäre, gehören also offenbar zu einem Typ Mensch, den der Herr Constantini offenbar nicht versteht. Ist ja auch ganz ganz komisch, wenn da jemand nicht immer im gleichen abgestandenen Sud herumschwimmen will, gell? Angeblich haben die AnrainerInnen vom Hernalser Friedhof schon mehrmals wegen Lärmbelästigung die Polizei gerufen, weil Constantinis Lehrmeister – Ernst Happel – immer wieder lautstark in seinem Grab rotiert.

Da kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte…

Mein Blog via Facebook

Man kan meinem Blog jetzt auch via Facebook folgen und zwar via „Networked Blogs“ links unten.

Artikel

Neuer Artikel von mir bei LoungeFM. Viel Spaß beim Lesen!

Bilder von der Ausstellung „Wien wächst“

Johanna Dohnal ist tot

Die ehemalige Frauenministerin Johanna Dohnal ist tot.

Wenn ich an Menschen wie sie denke, dann frage ich mich immer, wo solche PolitikerInnen mit Pioniergeits und Tatkraft heute zu finden sind. Und die Antwort ist: Fast nirgends. Was wirklich traurig ist.

Ruhe in Frieden!

In 20 Minuten abgeblitzt…

…ist Stefan Petzner mit seiner Klage gegen den Autor David Schalko und im speziellen gegen dessen Roman „Weiße Nacht“. Er habe sich durch dieses Buch in seinem höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt gefühlt, sagte Petzner, da er sich in einer der Hauptfiguren wiedererkannt hat:

„Die „Weiße Nacht“ zeichnet das fiktive Liebesepos zweier Lebensmenschen nach, wobei sich Petzner, der das Buch „selbstverständlich gelesen hat“, wie er auf APA-Anfrage erklärte, offenbar in einem Hauptdarsteller wiedererkannt hat. Die entsprechende Romanfigur trägt am linken Unterbauch eine Delfin-Tätowierung, liebt das Wort „Flocke“ und schätzt die Farbe Türkis sehr.“

Ich finde diese Klage wirklich bemerkenswert. Erstens würde es mich interessieren, wie inkompetent Petzners Anwalt sein muss, dass er ihm nicht gleich gesagt hat, dass eine Klage die ja quasi gegen die künstlerische Freiheit geführt wird, ohnehin keine reelle Chance hat und zweitens ist es doch immer wieder aufs Neue verabscheuungswürdig, wie wehleidig gerade die Leute aus dem braunen FPK/FPÖ/FIK/BZÖ/habmichgern Sumpf reagieren (die ja mit ihren GegenspielerInnen oft genug beleidigned umgehen) , wenn sie mal nicht diejenigen sind, die austeilen dürfen, sondern zu denen gehören, die einstecken müssen. Wenn ich nur daran denke, wie viele Kulturschaffende von diesen Leuten schon auf das Übelste beschimpft und verunglimpft worden sind, dann brauchen diese sich wirklich nicht wundern, wenn sie in diesen Kreisen nicht allzu beliebt sind, ganz zu schweigen davon, dass diesen braunen [finde keinen jugendfreien Ausdruck] kritisch denkende Menschen ohnehin suspekt sind, weil diese sehr viel unbequemer sind, als die hirnlosen Apparatschiks, die sie sich wünschen.

Ich habe Schalkos Buch nicht gelesen (werde ich aber wohl noch), möchte aber dazu sagen, dass es sowas wie Satire doch schon etwas länger gibt. Und Satire muss bissig sein, sonst verfehlt sie ihre Wirkung. Wenn Stefan Petzner das nicht versteht, dann hätte er sich niemals in die Öffentlichkeit und in die Politik trauen sollen. Schließlich kann es jeder Berühmtheit einmal passieren, dass sie aufs Korn genommen wird. Selbst wenn sie nur dafür bekannt ist, Nebenwitwe zu sein.

Vergessener Arbeitsnachweis

Hey, hab ja ganz vergessen, auch weiterhin meine Artikel für LoungeFm hier zu posten. Jedenfalls könnt ihr die alle hier nachlesen. Wenn ihr Fragen, Anregungen, etc…habt, dann nur her damit!

Die Untiefen der menschlichen Seele

Der Mensch ist ja prinzipiell zu allem fähig. Aber so eine Meldung verschlägt mir schon den Atem. Besonders „lustig“ finde ich ja dabei, dass es sich bei diesen Durchgeknallten um gläubige Christen handelt, die voll davon überzeugt waren, mit der 33fachen Kindesentführung ein GUTES WERK zu vollbringen. Ich würde ja schallend darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre…

Hörspielreview: 50 Jahre der Ewigkeit

Sprecherliste ist hier zu finden.

Dauer 140 Minuten

VÖ.:29.8.2003 von Studio Maritim (und offenbar auch dem O.SKAR Verlag 2007)

Inhalt: Vor vielen hundert Jahren schuf der Teufel einen Spiegel in den finstersten Tiefen der Hölle. Alles Gute, was in diesen Spiegel blickt, wird sofort in sein negatives Gegenteil verkehrt. Der Versuch, Gott selbst und seinen himmlischen Heerscharen diesen Spiegel vorzuhalten, schlug fehl, und so fiel der Spiegel zurück auf die Erde und blieb für lange Zeit unentdeckt, bis er schließlich doch gefunden wurde. Sofort begann er wieder, sein Unheil zu berbreiten.  Nach einem schrecklichen Mord an seiner Frau macht sich Jason gemeinsam mit dem unsterblichen Nemis, einem toten Mädchen (dreimal dürft ihr raten, wer das ist) und einer vertrottelten Hexe gegen die Macht des Teufels.

Kommentar (Achtung Spoiler): „50 Jahre der Ewigkeit“ ist der Versuch von Maritim, im Fantasygenre Fuß zu fassen (btw, später komme ich nochmal zu den Credits). Dabei hat das Hörspiel vor allem ein Problem: Es will zuviel. Man hat offenbar versucht, auf Teufel komm raus alle möglichen Fantasyelemente reinzuprügeln: Den Teufel, König Arthus (der hier Arthur heißt), Hexen & Zauberer (und zwar ganz eindeutig um Harry Potter Feeling aufkommen zu lassen), der Herr der Ringe (die Story ist vom Grundgerüst her sehr ähnlich und Taris ist eindeutig ein Ripoff von Gandalf & Dumbledore) und die Legende um den heiligen Gral sind eindeutig viel zu viel (am Ende wird dann sogar noch Cthulhu erwähnt).

Das ist sehr schade, denn es gibt einige Dinge an diesem Hörspiel, die durchaus positiv sind. So ist die Szene am Anfang, in der Eugene erst in den Spiegel blickt und danach seine Ehefrau und deren beste Freundin umbringt, atmosphärisch wirklich gut geworden. Auch die Szene am Schluss in den Räumlichkeiten des Todes, wo für jedes Lebewesen eine Kerze brennt (die natürlich auch hier und da verlöschen) hat mir sehr gut gefallen. Das Positiviste am ganzen Hörspiel  ist aber Arne Elsholz als Teufel. Der rockt so die Hütte, dass dieses Hörspiel alleine schon seinetwegen doch ein paar Punkte sammelt. Die restlichen SprecherInnen sind zwar auch nicht schlecht, aber er steckt sie alle in die Tasche.

Warum dies alles aber leider verlorene Libesmüh’ ist, werde ich euch im folgenden Asbatz erklären. Zunächst einmal sind viel zu viele Fantasyelemente eingebaut worden (wie schon besprochen). Dann scheitert es aber auch noch an der Verknüpfung und das bricht „50 Jahre der Ewigkeit“ endgültig das Genick. Das ganze Hörspiel lang hat man das Gefühl, nur einige lose miteinander verbundenen Einzelgeschehnisse zu hören, die es nicht schaffen, ein großes Ganzes zu ergeben. Weniger wäre hier mehr gewesen. Dann sind manche Rollen so nervig, dass man den Charakteren nicht wünscht, dass sie es schaffen, nein, man würde ihnen den verdammten Spiegel am liebsten über den Schädel ziehen. Dabei meine ich gar nicht so die als Comic Relief gedachte Hexe Gundel, es ist viel mehr König Arthur, dem man Excalibur am liebsten dorthin stecken möchte, wo ihm die Sonne nie hinscheint. Der hat nämlich die ganze Zeit über nichts besseres zu tun, als Sätze wie „ICH werde gehen!“ und „ICH werde mich opfern!“ zu sagen und scheint generell sehr erpicht auf einen sinnlosen Heldentod zu sein.  

Ganz toll ist auch die Szene, in welcher der Teufel Jason dazu bringen will die Seite zu wechseln. Er bietet ihm einfach drei fremde Weiber und Reichtum an. Lieber Teufel, wäre es nicht erfolgversprechender gewesen, wenn du Jason angeboten hättest, dass du ihm seine Frau wieder zuückgibst, die er so sehr liebt? Den Reichtum hättest du ja noch als Bonus oben drauflegen können…

Der größte Antiklimax ist aber der Showdown. Die böse, vom Teufel geschickte, Hexe Taris versucht eine Beschwörung, bei der sie nicht abgelenkt werden darf, da ihr sonst der sofortige Tod droht. Was macht Gundel? Geht zu ihr hin und tippt ihr auf die Schulter. Taris dreht sich um, macht „Hä?“…….und ist dadurch schon so abgelenkt, dass der von ihr beschworene Dämon sie daraufhin killt. Jetzt hätte diese Szene durchaus humoreskes Potential gehabt, wenn man danach nicht gefühlte 10.000 Mal erklärt hätte, warum und wieso Gundel sich geopfert hat (denn natürlich ist sie auch draufgegangen) und welch große Heldin sie nicht ist. Danke für das Totknüppeln einer potentiellen Pointe sag ich da nur.

Kommen wir kurz vor Schluss noch zur toten Ehefrau Jasons (natürlich ist sie das tote Mädchen, was dachtet ihr denn?) Die ist ganz offenbar nur wegen dem dramatischen Effekt, dass sie ja tragischerweise wieder zurückkehren muss zum Tod, eingefügt worden. Denn wie sollte man es sonst erklären, dass die Gute allen Ernstes den größten Teil der Zeit ZU HAUSE HERUMSITZT?? Wäre es wirklich so schlimm gewesen, sie tot bleiben zu lassen und aus Jason einen tragischen Helden zu machen? Oder sie ihm wenigstens nicht am Ende zurück zu geben und einen auf „Heile Heile Segen“ zu machen? Ganz besonders blöd ist ja auch, wie der Tod sich dazu überreden lässt, sie doch noch herauszurücken. Zitat Nemis: „Hey gib ihr doch einfach 50 Jahre von meiner Lebenszeit!“ Tod: „Okay!“ Dann später kommt der Tod drauf, dass Nemis deshalb keine Sekunde früher stirbt und er reingelegt wurde (Kopf+Tischplatte=KAWUMM!!).

Noch was: Offenbar wurde „50 Jahre der Ewigkeit“ 2003 von MAritim und 2007 vom O.SKAR Verlag aufgelegt Warum und wieso dies geschehen ist und inwiefern diese beiden LAbels zusammengehöre, entzieht sich meiner Kenntnis.

Fazit: Zwei gute Szenen und ein grandioser Arne Elsholz als Teufel sind eindeutig zu wenig, um dieses Hörspiel hörenswert zu machen. 1,5 von 5 Punkten.

Soll Restösterreich Kärnten rauswerfen? Oder vielleicht einen eigenen eisernen Vorhang einführen?

Laut neuesten Umfragen würde die gesamte rechte Sippschaft trotz Hypo Alpe Adria und alle möglichen Bestechungsskandale auf über 50% kommen (wenn man FPÖ, FPK & BZÖ) zusammenzählt. Da erübrigt sich doch wirklich jede Frage, wessen Geistes Kind manche der Menschen dort sind, oder? Ich wäre daher dafür, dass Restösterreich sich von Kärnten unabhängig erklärt. Oder viellecht lassen die Slowenen sich Kärnten als Schenkung andrehen (oder so). Es wäre auch möglich, dass wir rund um Kärnten eine Mauer bauen und hier und da mal ein paar Carepakete abwerfen (vor dem Mauerbau dürfen die vernünftigeren KärntnerInnen natürlich noch raus).

Ich bin diese politische Verbrecherbaggage schon so leid, das ich nur noch Kopfweh kriege, wenn ich etwas über die neuesten Geistesblitze dieser braunen Saubande höre. Aber dass diese dann noch mit Wählerstimmen belohnt werden, das ist echt….unglaublich.


Artikel von mir auf Suite101.de

Top Rated

Blog Stats

  • 157,038 Besucher

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Join 376 other followers

Statistik

Blog2Paper & Networked Blogs


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 376 other followers