Das denke ich mir jedes Mal, wenn der Gehring von der Christenpartei den Mund aufmacht.
Am lustigsten ist dabei diese Aussage: „Ich halte meinen Glauben ja von der Politik strikt getrennt“
Und das von jemanden, dessen Partei folgenden Text auf ihrer Homepage stehen hat:
„Zur Gründung unserer Partei ist es gekommen, weil wir überzeugt sind, dass gläubige Christen eine politische Vertretung brauchen und eine solche bisher nicht gehabt haben. Unter gläubigen Christen verstehen wir Gesinnungsfreunde, die das apostolische Glaubensbekenntnis Wort für Wort ernst meinen, die davon überzeugt sind, dass die Heilige Schrift die Worte und Taten unseres Herrn und Gottes Jesus Christus so vermittelt, wie sie sich zugetragen haben, die ihr Leben danach ausrichten wollen und daher diesem so geformten christlichen Menschenbild Anerkennung in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens verschaffen wollen. Mit unserem Parteinamen Christliche Partei Österreichs wollen wir das klar und eindeutig zum Ausdruck bringen und denken dabei auch an die Worte unseres Herrn: „Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem himmlischen Vater.“
Weil wir dem christlichen Menschenbild Anerkennung verschaffen wollen, bedeutet das, dass wir der gottgegebenen natürlichen Ordnung, die zugleich auch vernünftig ist, zum Durchbruch verhelfen wollen. Wir arbeiten ganz im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung, sodass sich die Auswahl der Mitarbeiter wie von selbst ergibt. Selbstverständlich ist aber auch, dass uns die Unterstützung aller gutgesinnten Mitmenschen willkommen ist, andernfalls wäre ein Antreten im Bereich der Politik sinnlos.
Wir bitten alle, die uns durch ihr Gebet, ihr Mitdenken und Mitfühlen, durch praktische Mitarbeit und mit finanziellen Mitteln unterstützen wollen, diese Positionierung zu akzeptieren und uns an den Inhalten und Taten zu messen.“


