Archiv für Juli 2010

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Nostalgia Critic: The Room

Der Critic hat das Video ja leider von seiner Website genommen (Erklärung siehe hier), also poste ich es mal hier via YouTube:

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Ist für mich eines seiner besten Videos. ;)

Zum Abschluss noch ein Zitat aus Wikipedia:

„In 2010, the Nostalgia Critic reviewed the film. He placed it firmly in the „so-bad-it’s-good“ genre and ultimately recommended his audience to view it. The review was quickly removed due to a claim of alleged copyright infringement from Wiseau Studios. This also confirms the removal of the review by Obscurus Lupa, a contributor to the site. In response, Doug Walker made a sketch satirizing Wiseau for bringing the review down, stating that it is protected under fair use. This sketch also lampooned John, a staff member of the official website for the film, who apparently was the first to bring the complaint. Since the sketch, fans of That Guy With The Glasses, the site hosting the Nostalgia Critic, have mirrored the original video across the internet and many e-mails and messages have been sent to the studio in protest. A protest and boycott of The House That Drips Blood on Alex, starring Tommy Wiseau, is planned and expected to take place at Comic-Con 2010, where the comedy short is expected to premier.“

Nazis und Naziversteher (via Der Lindwurm)

Wollte gerade einen ähnlichen Beitrag schreiben, da entdecke ich diesen hier beim Lindwurm:

Die Berichterstattung über den Prozess gegen den Neonazi Gerd Honsik lockt sie alle wieder aus ihren Löchern, die Nazis, die Naziversteher, die Revisionisten, die Relativierer, die Kämpfer für die „Meinungsfreiheit“. Die Braunen und ein paar nützliche Idioten toben sich in den Internetforen der „Qualitätszeitungen“ Die Presse und Der Standard aus… Aus „Die Presse“: Honsik als Fels in der Brandung. Alles würde über dem System wie ein Kartenhaus … Read More

via Der Lindwurm

Audio Post

Beilight – Biss zum Abendbrot

Auweia:

 Das Original ist wahrscheinlich lustiger. Dafür ist „Beilight“ (tolles Wortspiel) wahrschenlich gruseliger (aber auf die völlig falsche Art).

Via Wortvogel

P.S.: Zum Ausgleich hier der Trailer zu einem richtigen Film: Machete Trailer Nr. 2

Die Ablehnung der Dollfuß-Ehrung

Engelbert Dollfuß wird ab jetzt im österreichischen Kanzleramt nicht mehr gefeiert werden, was Teilen der ÖVP gewaltig gegen den Strich geht. So schreibt der schwarze Sozifresser Loub etwa „seinem Linksruck wenig staatsmännische Größe und viel parteipolitischen Egoismus hervorgekehrt.“ Außerdem wirft er ihm einen Kniefall vor dem Standard vor.

Eigentlich könnte uns dieses Gerede ja egal sein. ES zeigt aber mal wieder, wie man in Österreich mit Vergangneheit umgeht und wie wenig davon wirklich aufgearbeitet ist. Dollfuß war ein Faschist, der Österreich nach Mussolinis Vorbild aufbauen wollte. Der Mann hat hier eine Diktatur eingeführt,  sämtliche Parteien verboten und einen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen. Und nur weil er zufällig auch die Nazis (von denen er sich gar nicht so stark unterschieden hat) nicht mochte und von ihnen ins Jenseits befördert wurde, ist jetzt all das vergessen und er nur noch ein Held und quasi das erste österreichische Opfer des Nationalsozialismus (da kommt auch gleich noch der allseits beliebte Mythos ins SPiel, dass bei uns alle nur arme Opfer waren. Versteht mich nicht falsch, viele waren damals wirklich Opfer und die damalige Volksabstimmung wäre wahrscheinlich nicht so eindeutig ausgefallen, wenn uns Hitler nicht massiv mit der deutschen Kriegsmaschinerie gedroht hätte, aber dass die Nazis von weiten Teilen der Bevölkerung mit offenen Armen empfangen wurden, kann man nicht ernsthaft abstreiten [auch wenn viele der Leute damals vielleicht wirklich vieles nicht gewusst haben])? Dass ich nicht lache.

Eigentlich könnte man Werner Faymann zu diesem Schritt beinahe gratulieren. Bei der Absage dieser Gedenkmesse handelt es sich doch zumindest um einen symbolischen Schritt, der meiner Meinung nach in die richtige Richtung geht. Das einzige Problem, das ich damit habe, ist aber die Tasache, dass hier mal wieder Vergangenheitsbewältigung zu Profilierungs- und Wahlkampfzwecken verwendet wird, schließlich lassen sich mit so einer Aktion immer noch genug alte Sozis mobilisieren, welche die – genauso wie die ÖVP-Fans ihrer Generation sie - Sozifresser der ÖVP am liebsten auf den sprichwörtlichen Mond schießen möchten. So gesehen passt Loubs Überschrift „Ein tiefer Graben“ dann doch ziemlich gut, denn schwarze oder rote Wähler welche die damaligen Ereignisse noch miterlebt haben, stehen sich wesentlich unversöhnlicher gegenüber als die heutige Generation.

Via: Zur Politik


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