Wiener Blut – Wiener Wut

…Nennt H.C. Strache die Kritik am neuen Plakat der FPÖ. Schauen wir uns dieses Plakat doch einmal etwas genauer an:

1. Die Reime tun mir mal wieder fast körperlich weh (Mut-Blut-gut).

2. Johann Strauss Sohn und Falco rotieren gerade unisono in ihren Gräbern und bedanken sich herzlichst für die Verunglimpfung.

3. Wenn ich mir das Plakat so anschaue, frage ich mich mal wieder, ob Straches himmelblaue Augen eigentlich auch im Dunkeln leuchten.

4. Genauso frage ich mich, ob sein Lächeln eigentlich festgetackert worden ist.

5. Zumindest in einem Punkt dürfte die FPÖ etwas gelernt haben. Denn ca 3 Sekunden, nachdem die (berechtigte) Kritik an dem Plakat losging, wurde sofort eine Rechtfertigung losgelassen, in der es hieß, man habe ja nicht gegen alles Fremde, sondern nur gegen “zu viel Fremdes” etwas. Das ist erstens Haarspalterei (wer definiert dann das “zu viel”?) und zweitens glauben ihnen das nicht einmal ihre eigenen Anhänger.

Fazit: Wenn ich dieses Plakat sehe, packt mich eher die “Wiener Wut”.

2 Antworten zu „Wiener Blut – Wiener Wut“


  1. 1 Poes_Rabe 19. August 2010 um 2:17 nachmittags

    Zudem hätte ich gerne gewusst, welche Drogen in der FP-Werbeabteilung gereicht werden.

    (Böse Gerüchte behaupten: Als diese Drogen das letzte mal genommen wurden, kam dabei “Manos – The Hands of Fate” heraus…)


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