Kommt laut dem Interview mit Darsteller Götz Otto gestern bei „Willkommen Österreich“ im Jahr 2012. Es geht um Nazis, die 1945 zum Mond geflohen sind, um 2018 zurück zu kehren und mittels Invasion die Weltherrschaft an sich zu reißen. ISt doch klar, dass man sowas als Trashfan von Welt gesehen haben muss…
Archiv für März 2011
„Iron Sky“: Den Film muss ich sehen
Veröffentlicht 25. März 2011 Filme , Fun , Videos 1 KommentarTags:Film, Iron Sky, Trailer
Elizabeth Taylor ist tot
Veröffentlicht 23. März 2011 Filme , Suite101.de Hinterlasse einen KommentarTags:Elizabeth Taylor, Elizabeth Taylor tot, Suite101.de
Hier findet ihr meinen Nachruf auf Suite101.de
Möglicher Super-GAU in Japan
Veröffentlicht 15. März 2011 Gesellschaft , Gesundheit , Politik 2 KommentareTags:AKW Fukushima, Atomenergie, Atomkraft, Japan, Super-GAU
Mal kurz etwas zur Atomkatastrophe in Japan: Wer jetzt noch behauptet, dass die Atomkraft eine sichere und beherrschbare Technologie ist, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Entweder ist derjenige zu dumm, um die Tragweite solcher Unfälle zu verstehen oder er oder sie ist ein menschenverachtender Zyniker, der über Leichen geht, nur damit zuhause die Mikrowelle auch ausreichend mit Strom versorgt wird. Die Welt muss endlich ernsthaft in Alternativen investieren und komplett aus der Atomenergie aussteigen.
Zivildiener und Rottweiler
Veröffentlicht 14. März 2011 Österreich , Blogs , Politik 10 KommentareTags:Österreich, Bundesheer, erstaunlich.at, Politik
Ich hab mal wieder den Fehler gemacht und auf erstaunlich.at einen Artikel gelesen (dabei sollte ich doch wissen, dass der Blödsinn dort nicht gut für meinen Blutdruck ist). Besonders gefallen hat mir dabei der Absatz, in welchem der Betreiber schreibt, dass Darabos ein Feind des Bundesheeres ist, weil er Zivildiener war und er (Darabos) - da er selber nie an der Waffe gedient hat – keine Qualifikation habe, Verteidigungsminister zu sein. Muss ich nach dieser Logik dann auch Chefkoch sein, um sagen zu dürfen, dass eine Suppe versalzen ist? Und wieso schafft es der „liebe“ Stauni in seinem ellenlangen Beitrag nicht, seine Reformideen für das Heer auch nur anzureißen? Schließlich hat er ja ganz bestimmt den besten Dienst an der Waffe aller Zeiten geleistet und wäre damit ganz sicher als Verteidigungsminister in etwa so brauchbar, wie der Guttenberg es in Deutschland war (mit dem Unterschied, dass der Stauni es nicht einmal geschafft hat, eine Dissertation für sich auch nur abzuschreiben).
Warum ich für das Verbotsgesetz bin
Veröffentlicht 6. März 2011 Österreich , Politik 12 KommentareTags:Österreich, Politik, Verbotsgesetz
Angeregt durch einige Kommentare in diesem Artikel von mir, möchte ich hier mal meine eigenen Gedanken zum Thema politische Verbote in einem Artikel zusammenfassen.
Politische Verbote sind immer besonders heikel, da sie in einigen Fällen das demokratische Recht auf freie Meinungsäußerung beschneiden können. Dies wird auch in jeder Diskussion von den Gegnern des Verbotsgesetzes angeführt, da es – so ehrlich muss man schon sein – eben dieses Recht in einigen Bereichen einschränkt. Demnach dürfte man dann auch darüber debattieren, ob der Holocaust stattgefunden hat oder nicht.
Und genau hier beginnen meine Probleme mit den Gegnern dieses Gesetzes. Denn die Debatten über den Holocaust sind vor allem eines: Scheindiskussionen, mit denen sich die Nazis auf eine einfach nur noch ekelerregende Art und Weise ins Gespräch bringen wollen. Man kann hier zwar argumentieren, dass dies in gewissen Kreisen als Gesinnungsjustiz ausgelegt werden könnte, allerdings ist das meiner Meinung nach ziemlich egal wenn diejenigen, welche sich dann als Opfer darstellen möchten, ohne mit der Wimper zu zucken jeden Menschen, der sich gegen sie zur Wehr setzt, zusammenschlagen und – wenn sie endgültig so könnten, wie sie wollten – noch viel schlimmeres veranstalten würden. Ein falsch verstandener Liberalismus ist hier einfach fehl am Platz.
Hinzu kommt noch, dass mit der FPÖ eine Partei dals drittstärkste im österreichischen Parlament sitzt, die rechtsextreme Verbrechen regelmäßig als „Lausbubenstreiche“ verharmlost und deren Parteichef sich schon einmal beim Kühnen-Gruß fotografieren lässt. Generell scheint man vonseiten der FPÖ das Ziel zu verfolgen rechtsradikale Verbrechen als die Taten von eigentlich harmlosen und verwirrten Jugendlcihen darzustellen. Dass man damit auch noch Erfolg hat, lässt tief blicken und zeigt, wie scheißegal dieses Thema hier vielen leider ist, vor allem wenn man bedenkt, dass die Führungsfiguren dieser Szene alles andere als junge Wirrköpfe sind, sondern eher aussehen wie Gottfried Küssel. (zum Thema Küssel siehe auch die Dokumentation „Wahrheit macht frei“ aus den 90ern)
Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich es gerne hinnehme, dass hier zum Teil das Recht auf freie Meinungsäußerung beschnitten wird, wenn dadurch zumindest verhindert werden, dass diverse Leute ihre widerliche und verbrecherische Gesinnung salonfähig machen können. Mir ist das Verbotsgesetz allemal lieber als eine Diskussion mit Neonazis, die sich durch gezielte Tabubrüche ins Gespräch bringen wollen und so hoffen, die Leute auf ihre Seite zu ziehen.
Judith Holofernes (Wir sind Helden) gegen die Bild
Veröffentlicht 4. März 2011 Fun , Medien , Politik Hinterlasse einen KommentarTags:Bild, Judith Holofernes, Wir sind Helden
Und danach anschauen:
Ich bin zwar nicht der allergrößte Fan von „Wir sind Helden“, aber die Frau hat nun bei mir ne Menge Pluspunkte gesammelt. DAs führt mich zu der Frage: Warum traut sich das niemand in Österreich mit der Krone?
Die Stimme des deutschen Volkes
Veröffentlicht 4. März 2011 Fun , Politik Hinterlasse einen KommentarTags:Bild, Guttenberg, Interview mit Leserin
Ach du Scheiße….
„Jud Süß“ kein Propagandafilm
Veröffentlicht 3. März 2011 Filme , Politik 10 KommentareTags:Gerichtsurteil, Jud Süß, Propagandafilm, Ungarn
Laut einem ungarischen Gericht handelt es sich bei „Jud Süß“ um keinen Propagandafilm. Das Gericht befand in seinem Urteil, dass der Film keinen „ideologischen Inhalt“ habe und seine Vorführung keine politische Veranstaltung sei.
Bitte was? Ein Film, in dem das Judentum als existenzielle Bedrohung der „arischen“ Gesellschaft dargestellt wird und von dem Joseph Goebbels selbst gesagt hat, er wäre „ein antisemitischer Film, wie man ihn sich nur wünschen kann“, hat also keinen ideologischen Inhalt? Hochinteressante Interpretation, das muss ich schon sagen. Hat da jemand im Gericht viellecht die DVDs vertauscht und den Richtern Heidi vorgespielt, oder was?? Da zeigt jemand einen solchen Film in der Budapester Zentrale seines Arbeitgebers ohne diesen vorher zu fragen, wird dafür (zurecht!) gefeuert und bei der anschließenden Klage kommt dann so ein Urteil raus? Es würde mich wirklich interessieren, wie das geschehen konnte. Eigentlich sehe ich da nur zwei Möglichkeiten:
1. Die zuständigen Leute sind einfach zu blöd, um einen Film richtig zu analysieren und interpretieren. Dann sind sie bei so einem Prozess völlig fehl am Platz.
2. Die zuständigen Leute halten das, was in „Jud Süß“ gezeigt wird für die Wahrheit. Dann gehören sie nicht auf den Richterstuhl, sondern auf die Anklagebank nach diesem Urteil.
Wenn dieses erstinstanzliche Urteil bestehen bleibt, dann können unsere Nazis in Ungarn wahrscheinlich bald Kinoveranstaltungen mit „Filmperlen“ wie „Hitlerjunge Quex“, „Opfer der Vergangenheit“, „Heimkehr“ und eben „Jud Süß“ feiern. Dabei wird man ständig Leute sehen, die sich gegenseitig „drei Bier bestellen“. Gleich kotze ich.


