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Auszüge aus der Charta der Hamas

Die Charta Gottes: Plattform der Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas)

Artikel 1: Die Islamische Widerstandsbewegung entnimmt ihre Richtlinien dem Islam: Auf ihn gründet sie ihr Denken, ihre Interpretationen und Vorstellungen über die Existenz, das Leben und die Menschheit. Aus ihm leitet sie ihr Verhalten ab, von ihm lässt sie sich bei allem was sie tut inspirieren.

Artikel 2: Die Islamische Widerstandsbewegung ist ein Flügel der Muslimbrrüder in Palästina. Die Muslimbruderschaft ist eine weltweite Organisation und die größte islamische Bewegung der Neuzeit. (…)

Artikel 6: Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine eigenständige palästinensische Bewegung, (…), die dafür kämpft, dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt wird. (…)

Artikel 7: Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…), überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Djihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. Dieser Djihad verbindet sich mit dem Impuls des Märtyrers Izz a-din al-Quassam und seinen Brüdern in der Muslimbruderschaft, die den Heiligen Krieg von 1936 führten; er ist darüberhinaus (…) mit dem Djihad der Muslimbrüder während des Kriegs von 1948 verbunden, wie auch mit den Djihad-Operationen der Muslimbrüder von 1968 und danach. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

(Quelle: Himmel und Erde)

 

So und nachdem wir das gelesen haben, stelle ich euch folgende Frage: Wie können manche Menschen hierzulande diese Organisation, sei es durch verbale Atacken gegen Israel und die USA, sei es durch Milliarden von Euro, die Europa Palästina immer wieder zur Verfügung stellt, auch noch unterstützen?

 

 

Kaum setzt Israel sich gegen den Raketenbeschuss aus Palästina zur Wehr, schon wird die UNO, die nicht viel mehr als eine Appeasement Filiale der Hamas zu sein scheint, aktiv. Versteht mich nicht falsch: Kritik an ISrael muss schon erleubt sein und es ist völlig verkehrt, wenn man jede negative Äußerung über dieses Land sofort mit der Antisemitismuskeule totschlägt. Es stört mich aber massiv, dass so etwas wie die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen immer nur einseitig von Israel, nie aber von der Hamas verlangt werden. Es würde mich wirklich interessieren, was passieren würde, wenn man von anderen Staaten etwas ähnliches verlangen und eine Zweistaatenlösung anstreben würde. Die ETA in Spanien würde so einen Vorschlag bestimmt mit Freuden unterstützen, genauso wie es die IRA vor 30 Jahren in Nordirland getan hätte, gelle? Nur hätte man da wohl eher den Teufel getan und so einen Blödsinn dahergeredet. Warum ist auch klar, schließlich ist Israel ja so weit weg im Vergelich zu Großbritannien und Spanien. Von daher kann einem das Schicksal der Menschen dort egal sein, so lange man mit Forderungen an Israel wie eben jener nach einem Waffenstillstand politisches Kleingeld einsammeln kann (Achtung, Ironie!). Ein Waffenstillstand wäre für Israel gerade jetzt FATAL, da ein solches Vorgehen den Israelis von der Hamas mit Sicherheit als Schwäche ausgelegt werden würde. Die Folgen einer solchen Interpretation durch die Hamas will ich mir gar nicht erst ausmalen…

Rika hat in meinem vorigen Artikel einen Link zu ihrer Weihnachtsnachlese gepostet. Ich finde den Artikel so gut, dass ich meine, dass er sich eine gesonderte Erwähnung verdient hat. Außerdem habe ich Rikas Blog in meine Blogroll aufgenommen (und hoffe somit auf gegenseitiges Verlinken). ;)

Man lese einmal folgenden Beitrag auf Lizas Welt über die ewig gleich ablaufenden Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas: Same old song. Die dort von J.G. Thayer beschriebenen 23 Punkte, nach denen der „Friedensprozess“ anscheinend immer wieder abläuft, treffen den Nagel so präzise auf den Kopf, dass einem das Lesen schon beinahe Schmerzen bereitet. Thayers Vorschlag, diesen ewig gleichen Zyklus damit zu durchbrechen, in Zukunft erst von den Palästinensern eine Geste des guten Willens einzufordern, bevor man mit ernsthaften Verhandlungen beginnt, möchte ich noch um folgendes ergänzen: Israel soll bitte in Zukunft einen gepflegten Haufen auf die Meinungen dieser so genannten „Israelfreunde“ scheißen, deren Lösung des Nahostkonfliktes im Wesentlichen darin besteht, dass die Israeliten doch bitteschön brav die Hände in den Schoß legen sollen, während ihnen die Raketen der Hamas um die Ohren fliegen (Ja ich rede mit dir, Fritz Edlinger! Dem Brief werde ich mich mal in einem eigenen Beitrag widmen. Und ja ich bin mir bewusst, dass die verlinkte Website bestenfalls als Internetmüll gelten kann und distanziere mich von sämtlichen dort präsentierten Inhalten).

Besonders lustig fand ich den skandinavischen Arzt, der heute in den Nachrichten war und der die Israelis mal eben als Kindermörder bezeichnete (natürlich lag ne Kinderleiche vor ihm auf der Bahre), der es aber anscheinend nicht weiter erwähnenswert findet, dass die Hamas ihre Raketen teilweise direkt neben den Schulen stationiert, damit man im Falle eines Gegenschlages auch ja genügend tote Kinder schreiend in die Fernsehkameras halten kann? Wie dämlich muss man sein, um sich von einer terroristischen Verbrecherbande wie der Hamas zum Propagandawürstel machen zu lassen? Und vor allem: Wie verkommen muss man eigentlich sein, um Schuklinder als lebende Schutzschilder für seine Waffen zu verwenden?

Noch was an alle, die sagen, dass Israel in diesem Konflikt der Aggressor ist: Laut orf.at wurden seit 2001 10.300 Raketen von palästinensischer Seite in Richtung Israel abgefeuert. Das einzige „Glück“, dass die Israelis dabei hatten, ist die mangelnde Schussgenauigkeit ihrer Gegner. Wie passt dass in euer Bild von der friedlichen Hamas, ihr Möchtegern-Nahostexperten?

Bitte lesen!

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