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Lasko ist ein Mönch des christlichen Orden „Pugnus Dei“ (Faust Gottes). Seine Herkunft ist ein Geheimnis, aufgezogen und zum Ringträger ausgebildet (Mein Schatz! Oh pardon, falscher Film…) wurde er von seinem Meister Magnus (Karl Merkatz – ja genau der!). Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Lasko gegen das Böse, unter anderem in Gestalt der Verbrecherloge Ares (Ob es Absicht war, dass die größten Feinde unserer christlichen Helden den Namen des griechischen Kriegsgottes tragen?) Wird es Lasko gelingen, die Bösewichte zu besiegen? (Ratet mal…)
Was kommt raus, wenn man „Alarm für Cobra 11″ mit einem Haufen alter Shaolin Kung Fu Filme mischt und das Ganze mit einer Prise „Shoot Em Up!“ würzt? Richtig, das Ergebnis heißt „Lasko – Die Faust Gottes“. Tja, was soll ich sagen? Als ernsthafte TV-Unterhaltung ist Lasko absolut unbrauchbar, aber mir als Trashfan lacht bei jeder Folge das Herz. Die Handlung in ausnahmslos jeder Folge widerspricht sich fast schon im Minutentakt, die Charaktere könnten genauso gut aus einem Baukasten für Drehbuchlegastheniker stammen und die „coolen“ Sprüche tun einem manchmal schon körperlich weh. Unterhaltsam ist die ganze Chose als Trashfernsehen aber allemal. Die Handlung ist eh nur dazu da, die verschiedenen Actionsequenzen einigermaßen logisch (naja) miteinander zu verbinden und es geht eigentlich die ganze Zeit irgendwo was in die Luft, bzw. es ist beinahe immer irgendein Martial Arts Kampf im Gange und man kommt eigentlich gar nicht wirklich zum Überlegen, weil man ständig damit beschäftigt ist, die grandios choreographierte Action zu bewundern. Denn die ist wirklich extrem gut gelungen, alle Achtung! Hier ist es sicher von Vorteil, dass man mit Mathis Landwehr einen Schauspieler für die Rolle des Kriegermönches Lasko engagiert hat, der bereits seit seiner Kindheit Kampfsport betreibt und so in den Actionszenen nicht wie die zum Kind gekommene Jungfrau wirkt. Dass ich vorhin von einer Prise Shoot Em Up geredet habe, erklärt sich übrigens daraus, dass – ganz so wie bei dem Film mit Clive Owen – jeder Stunt, der nicht mindestens 2 bis 3 Gesetzen der Physik widerspricht, schon ungut auffallen würde.
In diesem Actionreel kann man ein paar sehr schöne Beispiele dafür sehen (mein Liebling ist ja die Szene, in der Lasko aus dem Stand von ner Brücke 10 Meter nach vorne direkt in die geöffnete Tür eines fliegenden Helikopters springt).
Die Schauspieler machen ihre Sache recht gut, nur Karl Merkatz tut mir leid, denn er muss als Magnus pausenlos Allgemeinweisheiten von sich geben, für die sich selbst Meister Miyagi fremdschämen würde. Dabei würde es mich ohnehin interessieren, wie die Karl Merkatz dazu gebracht haben, hier mit zu spielen. Entweder leidet der Mann schon an Senilität und weiß nicht mehr, was er da gerade tut, oder sie haben ihn so mit Geld zugeschüttet, dass er in seiner Wohnung jetzt einen Schnorchel zum Atmen braucht, weil er sonst an den Geldscheinen ersticken würde (Ich hoffe für ihn, dass es sich um letzteres handelt).
Fazit: Ich fühle mich bei Lasko ganz gut unterhalten und kann die Serie jedem Trash- und Actionfan nur ans Herz legen!

Dass die Krone sich tatsächlich nicht entblödet, so etwas zu veröffentlichen, spricht echt Bände.
Heute Thema bei „Im Zentrum: Was darf die Kunst – Die umstrittene Haider – Satire.
Darauf bin ich bei der Diskussionsrunde schon sehr gespannt.
Die Satire selbst gibts übrigens hier.
Inspiriert von den Vorfällen um Bublath und Herman hab ich mir mal gedacht, ich stelle mal ein paar Videos online, die für mich Tiefpunkte Sternstunden des deutschsprachigen Fernsehens repräsentieren.
Fangen wir mal an mit Alice Schwarzer, die uns hier mit einer Interpretation eines Textes von King Orgasmus One (allein schon der Name wird wieder tolle Googlehits geben) interpretiert:
Falls noch jemand einen Grund dafür braucht, Klaus Kinski zu lieben:
DSDS ist ja als ganzes Scheiße, deswegen steht dieser Ausschnitt stellvertretend für die ganze Show:
Da soll nochmal einer sagen, Talkshows wären niveaulos:
Aber auch in der Politik gibt es nur niveauvolle Gespräche:
Ach, bei HC Strache fällt mir doch noch etwas ein:
Fazit: Lieber mal den Fernseher abstellen und was mit der Freundin unternehmen.
Google News hat also den Faschoblog von Politically Incorrect als Quelle gekickt. Das ist gut. Davor wurde PI aber offenbar öfters als Quelle verwendet. Und das ist gar nicht gut. Es würde mich wahrlich interessieren, wie es dazu kommen konnte, dass ein politisch eindeutig einzuordnender Blog wie Politically Incorrect als seriöse Nachrichtenquelle gehandelt werden konnte! Da passt es doch vorzüglich, dass Google sich weigert, die Auswahlkriterien für ihre Quellen transparent zu machen und so der Willkür Tür und Tor zu öffnen.
Mehr dazu hier: Stefan Niggemeier


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