Mit 'Persönliches' getaggte Einträge

Erkenntnisse um 4 Uhr früh

Merke: Zwei Flaschen Dr. Pepper Cola und ein Liter Schwarztee am Abend helfen nicht gerade beim Einschlafen.

Warum mir manche Leute auf die Nüsse gehen….

Da ich ja gerade so schön über meine Studienkollegen hergezogen habe, dachte ich mir, ich könnte das – wenn ich schon so gut in Form bin – auch gleich mit dem Rest der Welt machen.

Es gibt wirklich manche Menschen, die schaffen es quasi von Minute 1 unseres Kennenlernens an, mir gewaltig auf die Nüsse zu gehen. Unhöfliche Leute zum Beispiel und solche, die glauben, sie wären kleine Halbgötter, nur weil sie zufällig eine Uniform tragen bei ihrer Arbeit. Ein Prachtexemplar dieser Spezies Mensch durfte ich vor ein paar Jahren einmal kennenlernen. Ich habe damals zwischen Weihnachten und Silvester als Verkäufer an einem Stand für Feuerwerkskörper gearbeitet. Und wie das bei solchen Verkaufsgegenständen nun einmal ist: Vieles davon ist nicht für Kinder. Manches aber schon. Problematisch wird die Sache, wenn diverse Exekutivbeamte nicht dazu in der Lage sind, auch nur einen deutschen Satz unfallfrei zu lesen. Es war schon ziemlich am Ende von einem meiner Verkaufstage und ich hatte vor einiger Zeit so genannte Babyraketen (das sind so kleine “Miniraketen” für Kinder, die ein wenig Funken sprühen, aber ansonsten völlig harmlos sind) an ein paar Kinder verkauft. Das war – da diese für Kinder freigegeben waren – völlig legal. Eine Stunde später kommt so ein arroganter Wichser hochmotivierter Angehöriger unserer Exekutive mit den Babyraketen in der Hand zu mir und brüllt mich aus vollem Hals an, dass ich die Bude jetzt zusperren könne und ich sowieso einen Knall habe, so etwas an Kinder zu verkaufen, obwohl das ja verboten wäre. Wir haben uns dann mal den Text auf der Verpackung etwas genauer angesehen. Auf dieser stand “Abgabe an Personen unter 18 Jahren…..erlaubt”. Der Herr hatte ganz einfach in seinem gerechten Zorn vergessen, das letzte Wort zu lesen (ok, auf einigen der Raketen war ein Druckfehler drauf, der besagte, dass diese Raketen nur für Erwachsene wären, aber auf der Außenverpackung, die er erstmal entfernen musste, um zu den Raketen zu kommen stand die richtige Aufschrift). Natürlich tat unser lieber Polizist dann so, als wäre trotzdem ich der Alleinschuldige (obwohl ich ihm die anderen – korrekt beschrifteten - Raketen gezeigt habe) und zog grußlos und fluchend von dannen. Dies tat er natürlich erst, als der Laden wirklich zu war (was ohnehin egal gewesen ist, war sowieso schon Ladenschluss). Irgendwie finde ich es beängstigend, dass jemand, der bei der kleinsten Kleinigkeit sofort ausrastet und grundlos Leute anbrüllt während seiner Arbeitszeit mit einer Dienstwaffe herumläuft….

Was ich auch immer wieder ganz besonders liebreizend finde, sind Leute, die meinen, mich auf gewisse Widersprüche zwischen meinem Studium (Religionspädagogik) und meiner Persönlichkeitsstruktur aufmerksam machen zu müssen. Das läuft dann in etwa so ab:

Person X: “Welche Musik hörst du denn gerne?”

Ich: “Naja, Rammstein, Lordi, King Diamond….”

Person X: “Waaaas? Du hörst Heavy Metal???” Aber du bist doch angehender Religionslehrer!!! Da geht das doch nicht!! Ja, wie kann denn das sein??”

Ehrlich, Leute. Solche Gespräche nerven mich total. Wieso ist das so ein großes Ding für manche? Ja, ich liebe Heavy Metal Musik. Was zum Geier ist daran so schlimm, dass ich gleichzeitig Religionslehrer werden will? Nicht jeder Heavy Metal Fan ist gleichzeitig ein babyopfernder Satanist, wisst ihr?

Dabei ist das erst die zweite Etappe in solchen Gesprächen. Die erste sieht normalerweise so aus:

Person X: “Was machst du so?”

Ich: “Ich studiere Deutsch und Religion auf Lehramt.”

Person X: “Was?? Du willst LEHRER werden?? Na sowas und dann auch noch RELIGIONSLEHRER. Also ICH würde mir das bei den heutigen Kindern ja nicht mehr antun!”

Ich (denke): “Lieber X, dass du nicht zum Lehrer taugst, ist eh jedem klar, der dich auch nur fünf Sekunden anschaut, denn die ‘heutigen Kinder’ würden mit dir Schlitten fahren, bis du in eine geschlossene Anstalt eingewiesen werden musst, du Arsch!”

Wenn wir dann bei der 2. Etappe des Gesprächs angelangt sind, stelle ich mir nur noch vor, wie ich die betreffende Person aus der Kloschüssel trinken lasse und ihr dabei fünf- bis sechsmal den Klodeckel gegen den Hinterkopf donnere. Und wenn ich noch viele von diesen “Rechtfertigungsgesprächen” führen muss, dann garantiere ich nicht dafür, dass ich meine Wunschvorstellungen nicht doch irgendwann einmal in die Tat umsetze, denn ich hasse nichts mehr, als mich dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich mich zum Lehrer berufen fühle.

Inspiriert zu diesem Beitrag wurde ich von einem Artikel der HeldinImChaos, einem meiner absoluten Lieblingsblogs.

Machs gut, Joey

Dort, wo du jetzt bist, gehts dir besser.

Hoffe, das Video gefällt euch.

Krank

Fühl mich momentan nicht so gut. Daher dauerts noch ein wenig mit meinem Rückblick aufs letzte Jahrzehnt.

Arbeitsnachweis

Kurze Meldung von mir: Alles okay, habe derzeit nur sehr wenig, äh, Zeit. Daher nur ein kurzer Arbeitsnachweis von mir: Ich habe zwei Artikel für lounge.fm geschrieben, nämlich diesen und diesen.

Mein erster Artikel bei lounge.fm

Ich habe ganz vergessen hier zu erwähnen, dass ich seit dem ersten Dezember als Volontär für den Radiosender lounge.fm arbeite. Warum mir das gerade jetzt einfällt? Weil nun mein erster Artikel auf der Website erschienen ist. Viel Spaß beim Lesen!

Die Wiener Linien: Besser als jedes Kabarett

Durchsage des U-Bahnfahrers am Freitag (sinngemäß): “Liebe Mitreisende! Wenn sie sich unsere Türen etwas genauer anschauen, werden sie feststellen, dass wir dort so kleine Knöpfe haben. Diese geben bei Betätigung einen ganz wunderbaren grellen Ton von sich und sind natürlich nur zu ihrer Unterhaltung dort angebracht worden. Wenn sie also ihr Elektronikspielzeug daheim vergessen haben, zögern sie nicht, auch mehrmals auf den Knopf zu drücken, denn damit halten sie nicht nur sich, sondern auch den Fahrer und ihre Mitpassagiere bei Laune!” (Gemeint war der automatische Türöffner).

3 Minuten später: “An den jungen Mann von gerade eben: Natürlich habe ich genau auf den Moment gewartet an dem sie durch die Tür springen, um diese zu schließen. Glauben sie also bitte nicht, ich hätte sie unabsichtlich eingezwickt!” (!)

 

Der “junge Mann” hat sich dann wohl ein wenig aufgeregt, denn wieder 3 Minuten später kam dann diese Durchsage: “Ein kleiner Hinweis an den jungen Mann von vorhin: Sie sollten sich eventuell überlegen, wie sie sich am besten in Demut und Geduld üben könnten. Ich empfehle ihnen daher, sich um eine Stelle bei den Wiener Linien zu bewerben. Nach ein paar Jahrzehnten Übung haben sies dann drauf, glauben sie mir!”

Nach Durchsage Nr. 3 haben so ziemlich alle Passagiere gebannt darauf gewartet, ob noch etwas kommt. Das Ende von der Geschichte war dann, dass ich bei der Endstation ausgestiegen bin und den jungen Mann noch gesehen habe, wie er leicht erregt mit dem Fahrer diskutiert. Und natürlich hat der Typ danach nichts besseres zu tun, als ausgerechnet direkt auf MICH zuzugehen und mir zu erzählen, was für ein “böser Terrorist” der Fahrer nicht ist. Interessiert mich ja auch brennend (wieso enden solche Geschichten eigentlich meistens damit, dass die Idioten danach immer zu mir rennen [Der erste, der jetzt den Spruch "Gleich und Gleich gesellt sich gern!" bringt, möge bitte sich bitte postwendend vom Blitz erschlagen lassen, danke schön!] ? Ich hoffe, beim nächsten Mal erschlägt ihn die Tür). Als ich das meiner Freundin erzählt habe, hat sie mir übrigens gesagt, dass das nur ein spezieller Fahrer ist, der anscheinend öfter solche Sprüche bringt.

 

Fazit: Ich sollte wieder öfter mit der U2 fahren. Da wird einem wenigstens etwas zur Unterhaltung geboten.

 

Prüfungsstress

Prüfungen, referate, Arbeiten….momentan hab ich mehr als genug zu tun…

Heute in der U-Bahn

Folgende Durchsage: “Bitte die mittlere Fahrtreppe NICHT betreten!”

Ein paar Leute latschen wie ferngesteuert trotzdem drauf.

Darauf folgende Durchsage: “Oida, ihr seids sowos von derrisch!!!”

 

:D Wo er recht hat….

Was tut sich momentan bei mir so?

Ehrlich gesagt nicht viel. Ich versuche, ein paar Prüfungstermine für den Jänner zu bekommen und arbeite an meinem Buch über Splatterfilme (momentan bearbeite ich gerade das Kapitel über “Dawn of the Dead”). Ich gebe Nachhilfe in Deutsch und denke, dass mein aktueller Schüler recht gute Chancen hat, den Grammatiktest am Donnerstag zu bestehen. Am SOnntang war ich mit meinem Vater und meinem Bruder beim Finaltag des Wiener Fußballturnieres in der Stadthalle, wir haben uns königlich dabei amüsiert, als sämtliche Bundesligisten von zwei Mannschaften aus der Regionalliga nach allen Regeln der Kunst zerlegt wurden, die den Turniersieg dann unter sich ausmachten (wo dann schließlich die Vienna den Wiener Sportklub besiegt hat). Anschließend hatten wir beim Karaoke bei uns daheim noch einen Heidenspaß (irgendwann bekomme ich die Frau meines Bruders schon noch dazu, auch mal das Mikro in die Hand zu nehmen und ein Lied zu singen, so sehr kann die sich gar nicht in die Couch verkriechen! )

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