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Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat der Lehrergewerkschaft einen Kompromiss vorgeschlagen: Lehrer sollen in Zukunft nicht zwei, sondern nur eine Stunde länger unterrichten. Die Gewerkschafter haben den Vorschlag erstmal abgelehnt und sich zu Beratungen zurückgezogen.

Meiner Meinung nach ist es völlig egal, ob es nun eine oder zwei Stunden werden, da hier das Pferd ohnehin von hinten aufgezäumt worden ist. Anstatt eine Reform mithilfe der Junglehrer durchzuführen, wird eine Regelung eingeführt, die – sogar laut Schmied selbst – vorübergehend dazu führen wird, dass weniger junge Lehrer aufgenommen werden können. Anstatt eine echte Veränderung der Schule mit jungen motivierten Lehrkräften durchzuführen, werden bestenfalls kosmetische Veränderungen vorgenommen, die zwar vor allem die Zukunft der jungen Lehrer beeinträchtigen, an denen sie aber nicht einmal teilnehmen dürfen!

 

Und das ist grundverkehrt.

 

Mehr dazu hier.

Ich habe folgenden Artikel zum Kussverbot, dass es jetzt in manchen Schulen in Österreich gibt, gelesen und wünsche euch viel Spaß damit!

ORF.at

Es ist schon erschreckend, dass Konfliktlösung jetzt in der Schule unterrichtet werden muss. Eigentlich sollte doch die Eltern für die soziale Kompetenz ihrer Kinder zuständig sein, oder nicht?

Außerdem glaube ich kaum, dass man damit allein dem Problem der steigenden Gewalt an Schulen Herr werden kann. Es ist doch so, dass die Schülerinnen und Schüler meist im Unterricht zu allem „Ja!“ sagen, was die Lehrer so von sich geben, nur um dann in der Pause oft genug das genaue Gegenteil von dem zu tun, was zuvor zu ihnen gesagt wurde.

Da diese Partei (allen voran ihr Chef), wie das Beispiel Schulreform zeigt, ja sowieso aus lauter Neinsagern und Verhinderern besteht, habe ich mir für diese „Volks“partei auch gleich einen neuen Namen überlegt, bei dem sie – praktischerweise – ihr Kürzel ÖVP behalten kann:
ÖsterreichischeVerhindererPartei

Ein Siebenjähriger ist im US-Bundesstaat für einen Tag von der Schule suspendiert worden, weil er ein Strichmännchen mit einer Waffe gezeichnet hat. Die Eltern eines Schulkollegen hatten sich beschwert.

Ja, in Amerika hat man offenbar Ahnung davon, wie man potenzielle Amokläufer frühzeitig erkennt und etwas dagegen unternimmt. Schließlich war dies nicht der erste Fall. Im Jahr 2000 hat man schon einige Schüler für drei Tage aus der Vorschule geschmissen, weil sie beim Räuber und Gendarm-Spiel mit ihren Fingern Pistolen imitierten.

Ein Hoch auf die USA, das Land mit dem besten Anti-Amokläufer-Früherkennungssystem!

Quelle: ORF.at 

(Ob der Artikel ironisch gemeint war oder nicht, könnt ihr euch selber aussuchen! ;) )

Die Lehrerschaft sieht sämtliche Versuche, die in „neue Mittelschule“ gehen, äußerst kritisch. Der „Tot des Gymnasiums“ wird befürchtet, ebenso wie Mehrarbeit bei gleichzeitigen Einkommensverlusten. Dabei ist es doch viel wichtiger, ob das neue Modell Vorteile oder Nachteile für die Schülerinnen und Schüler beinhaltet.

Ich bin ehrlich gesagt dafür, dass die Differenzierung zwischen Hauptschule und Gymnasium bestehen bleibt. Es sollten aber die Hauptschulen reformiert werden, da sie in der Öffentlichkeit nur noch als Auffangbecken für Kinder gesehen werden, die man als „zu dumm für das Gymnasium“ einstuft. Deshalb peitschen manche Eltern ihre Kinder durch das Gymnasium, weil sie denken, dass ihre Kinder mit einem Hauptschulabschluss keine Zukunft hätten. Es sollte also nicht über neue Schulsysteme gestritten werden. Vielmehr sollte man sich darüber Gedanken machen, wie man das bestehende System verbessern kann.

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