Mit 'Tod' getaggte Einträge

Hans Dichand verstorben

Hans Dichand ist tot.

Auch wenn er ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann war, muss ich sagen, dass ich mit seiner Art der Stimmungsmache, die er in der Krone betrieben hat, nie einverstanden war. Auch hat es mir nicht gefallen, wie er sich in der Politik als Königsmacher geriert und seine altertümlichen und oft genug rassistischen Anischten als alleingültige Wahrheit dargestellt hat. Für das, was er sich aufgebaut hat, gebührt ihm dennoch ein gewisses Maß an Respekt.

Robert Enke begeht Selbstmord.

Der deutsche Nationaltorhüter hat Robert Enke hat Selbstmord begangen.

Der beste Text, den es hierzu gibt, findet man wohl hier.

Ruhe in Frieden!

Niki List gestorben

Niki List ist tot.

Schade um ihn, habe seine Filme eigentlich ganz gut gefunden.

Ruhe in Frieden!

Horst Tappert ist tot….

Siehe hier.

 

“Harry, hol schon mal den Leichenwagen…”   *duckundwegrenn*

Michael Crichton ist tot

Der US-Autor Michael Crichton ist mit 66 Jahren an Krebs gestorben. Ruhe in Fireden, habe einige seiner Bücher echt gemocht!

Jörg Haider: Rauschen im Bloggerwald

Die Haiderhysterie hat auch von der Blogosphäre endültig Besitz ergriffen. In den Top 10 der Beiträge auf allen WordPress-BLogs finden sich sage und schreibe 7 Posts, die entweder Jörg Haider oder seinen Nachfolger Stefan Petzner zum Thema haben.

Hier mal eine kleine Auswahl:

Stockenboi

Roter Salon
Polilog

Palisades

Renes Blog

Der Lindwurm

Peter Wurm

Lizas Welt

Edith Schmied

Gebi Mair

Und zum Abschluss meine speziellen Nazifreunde: Patriotisches Forum Süddeutschland (das tut ja schon beim Lesen weh…)

 

Sagt mal….ist es nicht langsam einmal genug? So sehr ich Blogs wie den Lindwurm und Lizas Welt schätze, aber manche hier sind ja schlimer als BILD und Krone zusammen….

Ein paar Gedanken zu Jörg Haiders Tod

Jörg Haider hat die Menschen in Österreich bewegt, wie sonst – mit Ausnahme von Bruno Kreisky – kein anderer Politiker der zweiten Republik. Viele liebten ihn, viele hassten ihn. Ich persönlich konnte politisch nicht sehr viel mit ihm anfangen, aber ich hatte immer großen Respekt vor seinem rhetorischen Talent, dem raubtierhaften Instinkt, mit dem er die Schwächen seiner Gegner ausfindig machte und seinem Gespür für die einfachen Menschen, denen er stets das Gefühl vermitteln konnte, dass ihre Probleme bei ihm in guten Händen seien.  Er verstand es, die Menschen mitzureißen (was heute kaum ein österreichischer Politiker schafft).

Natürlich darf man seine andere Seite dabei auch nicht vergessen. Jörg Haider hat, als er Menschen, die später vor Gericht freigesprochen wurden, in sein Internierungslager auf der Alm sperrte, die Menschenrechte mit Füßen getreten. Seine Abschiebeaktionen von Kärnten ins Lager Traiskirchen war auch nur billiger Aktionismus und über seine Sager von der Beschäftigungspolitik im dritten Reich und seine Reden vor ehemaligen Mitgliedern der Waffen-SS brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Die dürften jedem bekannt sein.

Dennoch verstehe ich die Schadenfreude, die jetzt mancherorts herrschen wird, absolut gar nicht. Ein gutes Beispiel ist der Kommentar von alzir hier in meinem Blog. Seit wann ist die Nachricht vom Tod eines Menschen denn eine gute Nachricht? Ich trauere zwar auch nicht gerade um Jörg Haider (was aber vielmehr daran liegt, dass ich nur um Menschen trauere, die mir persönlich nahe stehen), aber mir würde nie einfallen, deswegen gleich die Sektkorken knallen zu lassen. Das halte ich für pietätlos.


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