Iran lässt die britischen Geiseln frei

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Die Geiselnahme im Iran hat ein Ende. Der iranische Präsident, der bei den europäischen Antiamerikanisten so gerne als „Nadscherl“ wird bezeichnet die Freilassung als ein Geschenk an das britische Volk. Und er lässt die Soldaten auch erst noch nach einer öffentlichen Entschuldigung bei ihm laufen. Dabei wird den Leuten hier wohl nicht das Verbrechen an sich, sondern vor allem das „elegante“ Verhalten den iranischen Präsidenten in Erinnerung bleiben. Wirklich geschickt eingefädelt vom Iran, das muss ich der dortigen Regierung lassen. Jetzt wird es wieder so ablaufen, dass man in den verschiedenen Foren (derstandard.at, etc…) wieder in jedem dritten Beitrag etwas von der Großmut des iranischen Präsidenten zu lesen bekommt. Und das obwohl er für diese Entführung verantwortlich ist! Vielleicht hätte es der Bankräuber in der Mariahilfer Str. vor ein paar Wochen auch so machen sollen. Ich stelle es mir richtig nett vor, wie die Leute reagiert hätten, wenn er sich mit staatsmännischer Gestik vor die Bank gestellt und laut „Die Freilassung meiner Geiseln ist mein großzügiges Geschenk an die österreichsische Bevölkerung!“ gerufen hätte.

Noch was zur zweiten indirekten Drohung gegen Österreich:Spätestens jetzt müssten einige Leute doch kapieren, dass diesen Leuten Dinge wie Neutralität oder die Größe des bedrohten Landes völlig egal sind. Aber wahrscheinlich sind selbst daran die bösen Amerikaner schuld.

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