Ehe oder Notariatsakt bei Homo- und Heterosexuellen?

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In Österreich wird jetzt auch die so genannte eingetragene Lebenspartnerschaft für Homsexuelle angedacht. Und natürlich sind die „Beschützer der Ehe & Familie“ schon auf dem Kriegspfad. So sagt Werner Amon von der ÖVP zum Beispiel, dass man sich nicht die Rosinen einer Ehe, wie Erbrecht, etc… herauspicken könne, die Verantwortung aber nicht. Die Möglichkeit, dass es eine solche Partnerschaft gar für Heterosexuelle auch geben könnte, ist für ihn gar denkunmöglich.  (Quelle: orf.at)

Ich frage mich wirklich, wieso so etwas „denkunmöglich“ wäre. Es gibt in Österreich genug (nicht nur homosexuelle) Paare, die entweder nicht heiraten können oder wollen. Diese wurden und werden in Sachen wie dem Erb- oder dem Wohnrecht benachteiligt. Ich wäre dafür, diesen Notariatsakt für ALLE Paare einzuführen, egal ob sie hetero- oder homosexuell sind. Es kann doch nicht sein, dass Leute benachteiligt werden, nur weil sie keinen Trauschein haben. Aber natürlich wird dieser Wunsch in einem Land, in dem ein antiquiertes Bild von Vater-Mutter-Kind-Familien (nicht, dass jetzt jemand glaubt, ich hätte etwas gegen diese Familien, aber es gibt nunmal auch andere Formen des Zusammenlebens) in sämtlichen politische LAgern vorherrscht, wohl ein frommer Wunsch bleiben. So gesehen wäre die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle schon ein Riesenfortschritt.

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