Perfektes Timing, Herr Strache!


Trotz des Massakers in den USA tritt H.C. Strache für eine Lockerung des österreichischen Waffengesetzes ein. Es gebe nicht genug Polizisten, die Bürger können von den wenigen Exekutivbeamten nicht mehr beschützt werden, sagt er. Ärzte und Trafikanten sollen in Zukunft auch unterwegs Waffen tragen dürfen, sagt er. Es könne nicht sein, dass rechtschaffene Bürger Angst vor Kriminellen haben müssen, sagt er.

Herr Strache will offenbar, dass die Bürger sich selbst bewaffnen, um sich vor vermeintlichen Kriminellen schützen zu können. Dass er dabei weiteren potentiellen Amokläufern eine Schusswaffe in die Hand drücken könnte, hat er dabei wohl nicht bedacht. Auf jeden Fall hat er ein echtes Gespür für Timing bewiesen, als er damit so kurz nach dieser Tragödie an die Öffentlichkeit gegangen ist. Das war nicht nur ungeschickt, sondern auch pietätlos. Wenigstens müssen die Gegner einer Aufweichung des österreichischen Waffengesetzes nur darauf hinweisen, dass so ein Amoklauf auch bei uns möglich ist und wir es nicht gebrauchen können, wenn Berufgruppen, die für so etwas nicht ausgebildet sind, eine Waffe tragen dürfen!

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. hm, habe auch schon darüber gebloggt!
    Es ist wirklich ein Wahnsinn, was ihm da einfällt. Aber vielleicht ist es politisches Kalkül.
    Vielleicht hat er sich ja genau diesen Zeitpunkt ausgesucht mit diesem Thema, da ihm da offensichtlich die Aufmerksamkeit gehört, wenn er etwas unerhörtes sagt und dann noch paar andere beliebige FPÖ-Themen.

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