Fußball in Österreich

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Spätestens nach den Länderspielen gegen Schottland und Paraguay fragen sich die österreichischen Fußballfans eigentlich nur eines: Besteht unser Leben eigentlich nur noch aus Leid und Hoffnungslosigkeit? Wie kann es sein, dass unser Nationalteam so grottenschlecht ist? Und vor allem: Wie sollen wir es schaffen, uns bei der EM nicht zum Gespött von ganz Europa zu machen? Nach einer Katastrophensaison wie dieser, bei welcher der heimische Klubfußball endgültig in die absolute Bedeutungslosigkeit abgetaucht ist, setzt das Nationalteam noch einen drauf, indem sie gegen zwei wirklich nicht zur Weltklasse gehörende Gegner auftritt wie eine miese Hobbykickertruppe. Vom Trainer, der ganz offensichtlich keine Ahnung von Dingen wie Strategie oder Motivation hat, will ich gar nicht reden. Dass dieser Mann ein Fehlgriff war sieht jeder, der auch nur ein ganz klein wenig Ahnung von diesem Sport hat (ich fange jetzt nicht davon an, dass jedes Spiel unter ihm nach dem gleichen dämlichen Schema ablief und Hicke noch nie sowas wie einen Plan B nur ansatzweise angedacht hat).

Es ist echt traurig. Ich bin Fußballfan, mir liegt die Nationalmannschaft (wie so vielen anderen – rätselhafterweise – auch) am Herzen und dann bekommen wir so etwas geboten. Das ganze wird dann noch von der Schönrednerei der ÖFB-Funktionäre, der Reporter (wir haben keinen richtig guten Sportjournalismus in diesem Land) und letztlich der Spieler selbst, begleitet. Armes Fußballösterreich.

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