Proteste gegen Rushdies Ritterschlag


Die moslemische Welt wieder mal beleidigt. Diesmal ist der geplante Ritterschlag des Autors Salman Rushdie durch die britische Königin der Stein des Anstoßes. Rushdie, Verfasser des Buches „Die satanischen Verse“, wurde durch eine Fatwa des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ruhollah Chomeini geächtet, andere Muslime werden darin zum Mord an Rushdie aufgefordert. Dieser lebte daraufhin jahrelang versteckt. 1998 distanzierte sich der Iran von Chomeinis Aufruf, dennoch gehen gerade dort die Wogen hoch. Der Vizepräsident des iranischen Parlaments nannte Rushdie einen „verabscheuungswürdigen Kadaver“, eine iranische Zeitung schimpfte die Queen gleich eine „alte Ziege“. Die Taliban sehen dies als „großen Angriff der Ungläubigen auf den Islam“. Währenddesen werden auf der Straße britische Flaggen und Bilder der Queen verbrannt.

Ich warte jetzt echt nur noch auf ein paar selbsternannte Experten, die den Briten die Schuld daran geben. Ich kann nur hoffen, dass die Queen Flagge zeigt und Rushdie wirklich zum Ritter schlägt. Ein mutiger und richtiger Schritt.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,489636,00.html 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Mig sagt:

    Vollkommen richtiger Artikel – witzigerweise habe ich gerade vor einer halben Stunde selbst einen Artikel zu dieser Thematik online gestellt.

  2. udos sagt:

    Das wird doch immer schlimmer dort…

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