Es darf gelacht werden!


Ahmadinedschad bezeichnete im Rahmen seiner Amerikareise den Iran als die „freieste und intellektuellste Nation der Welt“.Die Bevölkerung würde durch die iranischen Medien immer bestens informiert. Die westlichen Medien hingegen sollen endlich aufhören, Lügen über den Iran zu verbreiten. Und nicht nur das, die iranischen Frauen seien seiner Meinung nach auch die „freiesten Frauen der Welt“. Jene, die behaupten, dass es im Iran keine Freiheit gibt, sollen sich das Land zuerst einmal genau anschauen.

Wenn die Lage der Menschen – vor allem der Frauen – im Iran nicht so tragisch wäre, dann könnte man da fast darüber lachen. Diese dummdreisten und falschen Aussagen haben für mich eine frappierende Ähnlichkeit mit einem bestimmten Satz aus Chaplins Klassiker „Der große Diktator“:

„Nachdem unser Führer an keiner Nation ein gutes Haar gelassen hat, betont er, dass er mit ihnen allen in Frieden leben will“

Denn wie beim von Chaplin verkörperten Diktator handelt es sich auch bei Ahmadinedschad um einen so genannten „Wolf im Schafspelz“, der mit irreführenden Aussagen wie diesen seine wahren – und trotz allem ziemlich offensichtlichen – Ziele zu verbergen. In Ahmadinedschads Fall sind diese Ziele so simpel wie erschreckend: Die Zerstörung Isreals und der freien westlichen Welt, sowie die Weltherrschaft eines fundamentalistischen Islam.

Eines steht für mich jetzt schon fest: Wenn Ahmadinedschads Zeit als iranischer Präsident abgelaufen ist (was hoffentlich eher früher als später der Fall sein wird), kann er jederzeit eine zweite Karriere als tragisch-komischer Clown starten.

Quelle: ORF.at 

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. bobby sagt:

    Ich habe viel erwartet aber niemals eine so treffende Aussage wie diese in Ihrem Blog.

  2. udos sagt:

    Tja, es geschehen noch Zeichen und Wunder! 😉

  3. Driss sagt:

    So sehr ich den Typ (A.) ablehne, musste ich anlässlich seines Besuchs an der Uni in New York feststellen, dass seine Reden/AUssagen hin und wieder nicht richtig übersetzt werden. Auf die Frage nach Homosexuellen im Iran soll er nach vielen Medienberichten geantwortet haben, das gäbe es nicht im Iran. Ein iranische Mitarbeiter in unserem Forschungsprojekt, der für diesen Präsident nicht die geringste Sympathie hegt, erzählte uns, dass A. das nicht gesagt hatte. Seine Antwort war vielmehr, „Bei uns ist das anders als hier“. Das mag nur ein kleines Detail sein, aber da die Aussagen dieses Typs so viel Beachtung finden, sollte man sich um eine korrekte Übersetzung bemühen, oder anders gesagt, bei den angeblichen Inhalten seiner Aussagen etwas skeptisch sein.

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