Obama for President!


Obama & Huckabee haben also die Vorwahlen in Iowa gewonnen. Auch wenn das noch nicht viel heißt, eine gewisse Signalwirkung kann man dieser Wahl nicht absprechen.

Man denke dabei nur an Jimmy Carter, der vor der Wahl in Iowa 1976 noch völlig unbekannt war und dann schließlich einen Durchmarsch bis ins Weiße Haus startete. Natürlich werden Obamas Konkurrenten – allen voran Hillary Clinton – alles daran setzen, damit Obama nichts dergleichen gelingt. Ob sie es schaffen werden, den Mann zu stoppen (was ich nicht hoffe) wird sich zeigen. Jedenfalls wäre Obama nicht nur der erste schwarze Präsident der USA. Er könnte mit dem wofür er steht – Abzug aus dem Irak innerhalb von 16 Monaten, Krankenversicherungen auch für die ärmsten Leute in Amerika – eine wirkliche Veränderung der politischen Lage bewirken, so er sich an seine Wahlversprechen hält. Und damit dem weltweit grassierenden Antiamerikanismus ganz nebenbei auf einen Schlag das Wasser abgraben.

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. lindwurm sagt:

    Eine allgemeine Krankenversicherung wäre toll, ein überstürtzter Abug aus dem Irak gliche hingegen einem Völkermord.

  2. unni sagt:

    so viel ich weiss ist er moslem. hat denn dies nicht einfluss auf die anti islam bevölkerung der usa?

  3. Magistus sagt:

    Ich warte da erst mal ab. Was da abgelassen wird, während dem Wahlkampf sieht in der Wirklichkeit meist ja doch ganz anders aus. Da müssen wir nur die hiesigen, also deutschen, Wahlkämpfe anschauen. Trotzdem, Obama kommt gut rüber.

  4. hilkman sagt:

    @unni: Moslem? Woher kommt das denn? Das wäre mir neu.

  5. udos sagt:

    Das ist soweit ich weiß auch nur ein Gerücht, das von einigen seiner Gegner verbreitet wurde.

  6. lindwurm sagt:

    Obama ist selbstverständlich KEIN Moslem. Das Gerücht wurde von den Paranoikern von politically incorrect gestreut.

  7. NUB sagt:

    Die Beendigung antiamerikanischer Ressentiments in der Welt durch eine Veränderung der US-Politik ist ein Trugschluss oder zumindest nur eine Halbwahrheit. Ob Die US-Kultur, die Weltmachtrolle als solche, das Wirtschaftssystem, es gibt zig fundamentale Gründe, warum Menschen, die für andere Ideen stehen (Islamisten, Sozialisten, Nationalisten…) die USA niemals leiden können. Und wenn es nicht mehr der Irak ist, dann stehen die Amerikaner noch in Afghanistan. Und wenn es nicht Afghanistan ist, dann unterstützen sie Israel oder sind an den Klimaveränderungen schuld. Es findet sich viel, Amerika nicht zu mögen, auch für den Mainstream, nicht nur für ein paar Fanatiker. Man muss einfach nur das Positive nicht sehen wollen.

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