Hörspielreview: Gabriel Burns Nr. 8: Nebelsee


Ich habe früher auf badmovies.de einen Hörspielreview-Thread geführt (siehe auch hier). Da ich mir gedacht habe, dass das dort nicht so recht hinpasst, werde ich meine Reviews nun hier reinstellen. Beginnen möchte ich mit einem, dass mit der Zeit zu einem meiner Lieblingshörspiele wurde: „Der Nebelsee“ aus der Reihe „Gabriel Burns“. Lange Rede kurzer SInn: VIel Spaß beim Lesen!

 

Besetzung:

Rolle   Sprecher
Steven Burns Vollbrecht, Bernd
Erzähler Kluckert, Jürgen
Noel Rubinek Niesner, Timmo
Sonny Heseltine von Nordhausen, Engelbert
Jana Heseltine Aust, Andrea
Agnes Webster Maron, Evelyn
Brad Tripplehorne Krause, Stefan
Barbara Dugan Kuntze, Tanja
Kay Lehmann, Dascha
Larry Newman Schalla, Björn
Bakerman Meincke, Ernst
„Unbekannt“ Tasche, Christian
„Unbekannt“ Krauss, Helmut
Ian Dugan Komm, Matthias
Intro Paetsch, Hans

Inhalt:

In Ufernähe liegen dicke Äste, die unter dem schwärzlichen Wasser wie die Körper Ertrunkener schimmern. In den unergründlichen Tiefen des Sees lauert kalter Schmerz … Dann verschwindet der kleine Junge. „Unter ihm eroberte der Nebel den Brunnen im Hof, glitt über den alten Kombi seiner Mutter und verschluckte ihn, bis nur noch die Radioantenne mit der roten Plastikkugel auf ihrer Spitze herausragte. Sie vibrierte, als hätte sie etwas in Schwingung versetzt. Eine kleine, geduckte Gestalt bewegte sich am Zaun entlang, dann war sie außer Sichtweite.“

Kommentar: Eines vorweg: Es ist sonst echt nicht meine Art, die Inhaltsangabe einfach vom CD-Cover abzuschreiben, aber ich konnte nicht umhin zu bemerken, dass die Handulung rund um die Menschen, die einer nach dem anderen im Nebelsee von Desmond verschwinden, sehr schwer in Worte zu fassen ist. Teil 8 der Gabriel Burns-Reihe ist in jeder Hinsicht einzigartig. Zum ersten Mal innerhalb der Serie wird der Blick nicht auf die Hauptcharaktere rund um Steven Burns gerichtet, es kommt vielmehr sein Verleger Sonny Heseltine ins Blickfeld, der bei einem Besuch bei seiner Tochter Jana den mysteriösen Geschehnissen in und um Desmond auf die Spur kommt (Burns selbst taucht erst in der zweiten Hälfte des Hörspiels auf). Ich liebe die Soundkulisse in der Gabriel Burns-Reihe ja an sich schon sehr, aber hier haben die Macher sich wirklich selbst übertroffen. Alleine die Tauchsequenz am Ende, wenn rund um den in den See hinabgetauchten Stephen die Leichen auftauchen, ist einfach großartig umgesetzt. Die beunruhigende Atmosphäre steigert sich von Minute zu Minute immer mehr, sie zieht den Zuhörer regelrecht mit sich fort. Auch die Sprecher machen ihre Sache wieder einmal großartig, vor allem Erzähler Jürgen Kluckert trägt mit seiner Stimme viel zum gelungenen Hörgenuss bei.

Fazit: Ein durch und durch gelungener Beitrag zur Gabriel Burns-Reihe.

 

5 von 5 Punkten.

 

Bewertungsskala:

0 Punkte = Miserabel

1 Punkt = Stark unterdurchschnittlich

2 Punkte = Leicht unterdurschnittlich

3 Punkte = Durchschnittlich

4 Punkte = Überdurchschnittlich

5 Punkte = Überragend

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s