Hörspielreview: „Das verfluchte Haus“ (Grusekabinett Nr. 6)

am

Rolle…Sprecher
Nachbarin…Lemnitz, Regina
Erbauer…Ostermann, Heinz
Florence…Maron, Evelyn
Joseph…Mertens, Lucas
Elliott…Löw, Jürg
Marian Wilcox…Altrichter, Dagmar
Timothy Collins…Michaelis, Torsten
Edward…Didjurgis, Lothar
Daniel Douglas…Winczewski, Patrick
William Jacobs…Wilcke, Claus
Junge Marian…Borbach, Ariane

Länge: ca. 63 Minuten

Inhalt: Daniel Douglas ist von dem Wunsch besessen, einmal eine Nacht in einem Geisterhaus zu verbringen. Von einem Freund erfährt er, dass dieser gemeinsam mit seiner Frau unwissentlich eines gemietet hatte und aufgrund der unheimlichen Vorgänge in dem Gemäuer, nach drei Tagen wieder ausgezogen ist. Die eindringlichen Warnungen seines Freundes ignorierend, ist Daniel sofort Feuer und Flamme. Er trifft sich mit dem Vermieter des Hauses und vereinbart mit diesem, dass er gratis mit seinem Diener dort wohnen darf, um die Geistererscheinungen zu untersuchen. Daniel ist von Anfang an der Meinung, dass es für alle Vorkommnisse eine natürliche Erklärung geben müsse, aber nach und nach geschehen immer mehr Dinge, die er und sein Butler sich beim besten Willen nicht erklären können. Die Geisterscheinungen deuten darauf, dass des Rätsels Lösung in einigen Ereignissen liegen, die sich bereits vor Jahrzehnten zugetragen haben. Und so erfährt Daniel nach und nach, dass sich in diesem Haus vor Jahrzehnten etwas Schreckliches zugetragen haben muss….

Kommentar: SO, diesmal ist die Inhaltsangabe mal etwas kürzer ausgefallen. Das liegt aber mitnichten daran, dass es nicht viel zu erzählen gäbe, sondern an der Tatsache, dass jeder Satz mehr schon einen gewaltigen Spoiler darstellen würde. Und da ich euch nicht die Spannung verderben möchte, komme ich jetzt gleich zur Kritik. Nach dem Reinfall mit „Verschollen im Spukhaus“ wollte ich das Thema „Spukhausgeschichten als Hörspiel“ noch nicht ganz ad acta legen und dachte mir, dass ich es doch mal mit „Das verfluchte Haus“ versuchen könnte. Tja, was soll ich sagen: Wenn ich darauf verzichtet hätte, hätte ich eines der besten Hörspiele verpasst, dem ich jemals lauschen durfte.
Eines vorweg: Selbst bei den schlechtesten Hörspielen dieser Reihe, ist die Produktion immer hervorragend, die dahintersteckenden Leute können aus dem Effeff für eine gute Atmosphäre sorgen, was wahrlich keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint (Ja, ich rede mit dir, „Verschollen im Spukhaus“!!!). Geanu so muss das gemacht werden. Subtile Hintergrundgeräusche, gut platzierte Schockmomente, grandiose Sprecher und eine spannende und gruselige Geschichte ergeben hier ein perfektes Hörspiel. Man kann aus der Sprecherriege eigentlich niemanden wirklich hervorheben, da alle eine gute bis sehr gute Leistung abliefern.

Fazit: „Das verfluchte Haus“ ist ein Hörspiel zum immer wieder Anhören, das selbst beim x-ten Hörgenuss nichts von seiner Faszination verliert. Die Nr. 6 ist für mich einer der besten (wenn nicht sogar der beste) Teil der Gruselkabinett-Reihe von Titania.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s