Hörspielreview: Don Harris – Psycho Cop 1: „Das dritte Auge“

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Inhalt: Don Harris ist ein ESI-Agent mit besonderen Talenten. Seit seiner Jugendzeit ist er im Besitz von hellseherischen Fähigkeiten, die er in seinem Beruf natürllich gut gebrauchen kann. Als ihm einer seiner Freunde mitteilt, dass eine Frau, mit der Don ein Verhältnis hatte, auf bestialische Weise ermordet wurde, beginnt für ihn ein wahrer Höllentrip. Noch am Tatort stellt Don fest, dass er wohl tiefer in den Fall verwickelt sein dürfte, als er es selbst ahnt. Oder warum hätte der Mörder sonst seine Telefonnr. mit dem Blut des Opfers an die Wand schmieren sollen? Als er dann noch postwendend den genauen Tathergang „visualisiert“ sieht er, dass Nancy Goldman von einem Auftragsmörder erledigt wurde . Man versucht, den Auftragsmörder ausfindig zu machen, aber es stellt sich heraus, dass dieser über dieselben Fähigkeiten verfügt wie Don. SChließlich gelingt es DOn dennoch, ihn zu stellen. Beim Begräbnis seines Vaters lernt er Elektra, eine ehemalig Bekannte seiner verstorbenen Eltern, kennen. Diese weiß von seinen Fähigkeiten und verspricht, ihm zu helfen, da sie eine Ahnung davon hat, was auf ihn zukommen wird. Nachdem er bei dem Begräbnis eine VIsion hatte, bei der sich auf der Stirn seines toten Vaters ein drittes Auge abzeichnete, fährt er wieder zurück nach London. Dort findet er heraus, dass Nancy Goldman in Verbindung mit einem Anwalt stand, der eine Woche vor ihrem Tod an einem Herzinfarkt gestorben ist. Don verabredet sich mit seinem alten Ausbildner Mac Sterling. Mac war früher ein Mentor für DOn, der auch seine speziellen Fähigkeiten gefördert hatte. Man entschließt sich, in die Anwaltskanzlei einzubrechen. Dort findet DOnn heraus, dass der Anwalt in seinem Computer einen eigenen Ordner angelegt hat, der sich nur mit Don und seinen Eltern befasst. EIn altes Hochzeitsfoto seiner Eltern sticht ihm dabei besonders ins Auge. Auch Elektra ist darauf zu sehen. und sie scheint seit dem Zeitpunkt dieser Aufnahme um keinen Tag gealtert zu sein.
Was hat es mit der Frau auf sich? Um wen handelt es sich beim Club der Höllensöhne? Und was haben seine verstorbenen Eltern mit der Sache zu tun?

Kommentar: Helmut Rellergerd alias Jason Dark ist den meisten als Autor der John Sinclair Romane ein Begriff. Mit Don Harris hat er jetzt ein neues Projekt gestartet, das deutlich macht, dass er sich als Schreiber doch ziemlich weiterentwickelt haben dürfte. Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt originell, aber sie ist gut erzählt. Die Hörspielumsetzung stammt vom selben Mann, der bereits die John Sinclair Hörspiele produziert hatte. Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass eine der großen Krankheiten der John Sinclair Hörspielreihe, nämlich dass man ihr einfach anmerkte, dass es sich um Umsetzungen billiger Heftromane gehandelt hat, hier überhaupt nicht zum Tragen kommt. So ist die Handlung eindeutig weniger plakativ.
Die Produktion kann durchaus mit Hörspielreihen wie Gabriel Burns mithalten. Die Atmosphäre wurde toll eingefangen. Kommen wir nun zum einzigen Manko der Serie: Den ersten Minuten, in denen die SPrecher so dermaßen hemmungslos übertreiben, dass die im letzten Review angesprochenen ersten fünf Minuten von Gabriel Burns dagegen regelrecht diskret wirken. Vor allem die Sprecher, die den jungen Don und seine Freunde in einem Flasback sprechen verursachen einem beim Zuhören beinahe Ohrenbluten. Danach wird das allerdings auch deutlich besser.

Fazit: Die Reihe hat durchaus Potential. 3 von 5 Punkten.

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