Was ist ein Blog?


Ich bin erstaunt.

 

In der Blogosphäre gibt es doch tatsächlich jemanden, der mir sagen will, dass mein Blog kein Blog wäre. Warum? Nun, die Begründug ist ganz einfach: Auf meinen Blog gibt es zu viele Videos, nach denen er ja selber suchen könne (obwohl es ja auch andere Blogs gibt, die sowas machen). Dieser jemand heißt Andi und sein Artikel über meinen Blog findet sich hier. Kurze Erklärung: Es gab zwischen Andi und mir schon einen längeren Konflikt, meine Bloginhalte betreffend.Dazu möchte ich nun Stellung nehmen:

Jeder Bog besteht aus dem Inhalt, den der Betreiber dafür aussucht. Dabei geht es (meistens) entweder um die eigene Persönlichkeit, um – nehmen wir mal irgendein Beispiel – einen Prominenten, den man verehrt, das eigene Hobby (fällt wohl in die Kategorie Personality), oder irgend etwas in diese Richtung. Und es gibt Blogs, die sich in keine dieser Kategorien einordnen lassen. Ich habe „Der alltägliche Wahnsinn“ schon immer als letzteres gesehen. Hier gibt es Videos, Politisches und Persönliches. Es ist auch jeder herzlich dazu eingeladen, meine Einträge zu kommentieren, ganz egal, ob er oder sie mir zustimmen oder den Kopf waschen will. Das ist beides völlig in Ordnung! es gibt nur vie Dinge, auf die ich allergisch reagiere:

1. Ignoranz

2. Beleidigungen

3. Extremistische Äußerungen

4. Oberlehrerhafte Bemerkungen, in denen mir jemand erklären will, wieso mein Blog kein Blog ist.

Ich überspringe 1 bis 3 und komme gleich zu Nr. 4. Ich kann es echt nicht ab, wenn mir jemand sagen will, was ich posten darf und was nicht und das nur, weil ER (laut eigener Aussage in  dem von mir verlinkten Artikel) ein Problem mit SEINEM  Computer hat und mir dann vorwirft, es wäre quasi meine Schuld, dass sein Computer abgestürzt ist. Das ist doch absurd! (Beispiele dafür findet ihr selber genug unter der Kategorie „Video“) 

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich bei dieser Diskussion auch einen Fehler gemacht habe. Ich habe Andi doch tatsächlich ein paar Mal gesagt, dass es in Zukunft weniger Videos auf meinem Blog geben würde und er sich nicht mehr aufregen müsse. Das war ein klassisches Eigentor. Denn ab diesem Moment hat er bei jedem Video auf meine Aussage gepocht und sich wohl eingebildet, er hätte irgendwie Einfluss auf meine Inhalte, was aber nicht so war. Die Krönung war dann schließlich sein oben verlinkter Blogeintrag, mit dem er nicht nur auf meinen, sondern gleich auf jeden Blog eindrischt, auf dem mehr als ein Video gepostet wurde.

Eines wollte ich noch sagen, bevor mir der Gedanke entschlüpft: Ich glaube, es war Roman Moeller der zu Andis Artikel gesagt hat, dass es nichts eigenes mehr wäre, wenn jemand Videos posten würde. Das stimmt, aber nur bis zu einem gewissen Grad, denn schließlich bin ich doch selbst derjenige, der Videos aussucht, oder? Und dass ich in meinem letzten Beitrag ein Video von Wolfgang Petry und nicht von Metallica gepostet habe, sagt doch indirekt auch etwas über mich und meinen Charakter aus, oder etwa nicht (billige Wolle-Petry-Witze bitte hier einfügen)?

Ich möchte daher an alle, die das lesen zwei Fragen stellen: Was ist für euch ein Blog? Und hat ein Blogger das Recht, einem anderen zu sagen, sein Blog wäre kein Blog? Ich hoffe auf eine lebhafte Diskussion!

6 Kommentare Add yours

  1. strcat sagt:

    Für mich ist ein Blog eine Seite wo eine „Privatperson“ regelmäßig seine Meinung zum Besten gibt bzw. auf andere Artikel verlinkt, die ihn interessieren/aufregen/whatever. Mir persönlich ist es sogar lieber wenn jemand Clips direkt einbindet, weil ich dann keinen zusätzlichen Tab aufmachen muss um mal schnell reinzugucken ob mir der Clip auch gefällt.
    Mit Leuten wie Andi habe ich regelmäßig zu tun (fast ausschließlich wegen meinem Blog); entweder weil ich gegen $Foobar lästere, was gegen $Barfoo habe oder wasweissichwasalles. Solche Leser können mir aber getrost gestohlen bleiben. Das ist *mein* Blog und den fülle *ich* mit den Inhalten, die *ich* vertreten kann. Abgesehen davon können Andi die Clips nicht wirklich stören, sonst würde er Youtube blocken und wenn sein Browser deswegen abschmiert ist das sein Problem.
    Das Du gesagt hast das Du weniger Clips postest und es jetzt doch nicht machst, ist doch egal. du hast es Dir anders überlegt und das hat er zu akzeptieren. Wenn er das nicht kann/will, dann .. wayne..

  2. Udo sagt:

    @strcat: So sehe ich das auch.

  3. fareus sagt:

    Ich hoffe Andi findet nie auf meine Seite, denn ich poste auch das was ich will.

    Mich verfolgte auch mal so ein Blog-Stalker und meinte mein Blog ist gar kein Blog, sondern nur eine Hülle davon.

    Hey, was soll es, die können mich mal gerne haben.

  4. Udo sagt:

    Naja, „Stalker“ find ich für den Andi schon übertrieben…

  5. Gregor sagt:

    Nicht die Art der Beiträge definiert den Blog, sondern die Software. Egal, was man an den Inhalten auszusetzen hat, vom Formalen her gibt’s da wenig zu rütteln.
    Ob man lieber selbstverfasste Beiträge oder solche mag, die auf anderes verlinken, ist Geschmackssache. Mir genügen *interessante* Beiträge und ein tolles YouTube-Video oder sonst ein Link zu fremden Material ist mir jederzeit lieber als ein uninteressanter selbstverfasster Textbeitrag.
    Abgesehen davon: ein zulässiges Thema für einen Blog ist mit Sicherheit, welche Filme, Musik, etc. man gut findet. Postet man dazu Anschauungsmaterial, wird’s nur umso aussagekräftiger.
    Zu guter letzt: wer einen Computer hat, der wegen ein paar Videos gleich abstürtzt, ist selbst schuld. Das dem Blogger zum Vorwurf zu machen, ist tatsächlich völlig absurd. Ebenso absurd ist der Vorwurf, das selbstverfasste Material auf deinem Blog habe merklich abgenommen; ich les hier von Beginn weg mit und kann das nicht bestätigen.

  6. Udo sagt:

    Eben so sehe ich das auch. Außerdem: Wenn ich mir mal folgenden Beitrag ansehe: https://deralltaeglichewahnsinn.wordpress.com/2009/07/01/austropop-teil-1/

    Dann stelle ich mir folgende Frage: Was ist schöner? Die Genialtiät von „Jeanny“ zu beschreiben? Den tieferen Sinn von Ludwig Hirschs „Spuck den Schnuller aus“ zu erklären? DArüber zu erzählen, wie sehr mir die Stimmen von Marianne Mendt und Wolfgang Ambros gfallen? Die Ironie in Fendrichs „Macho Macho“ zu erklären? Schriftlich zu begründen, was an Georg Danzers „Jö schau“ so toll ist? Oder was mir an den anderen Liedern gefällt?

    Oder ist es nicht doch schöner für euch, wenn ihr euch die Songs selbst anhört, euer Urteil fällt und wir anschließend darüber diskutieren?

    (Und ich würde euch wirklich raten, euch die Lieder mal anzuhören, ansonsten verpasst ihr etwas! Eure Meinung würde mich natürlich auch interessieren!)

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