So, morgen früh gehts bis Dienstag mit Freundin nach Berlin. Werden uns mal die Stadt ansehen, freu mich schon!

In der Zeit wird es keine Updates geben und auch etwaige Kommentare die der Freischaltung bedürfen, müssen solange warten.

Lasko  ist ein Mönch des christlichen Orden “Pugnus Dei” (Faust Gottes). Seine Herkunft ist ein Geheimnis, aufgezogen und zum Ringträger ausgebildet (Mein Schatz! Oh pardon, falscher Film…) wurde er von seinem Meister Magnus (Karl Merkatz – ja genau der!). Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Lasko gegen das Böse, unter anderem in Gestalt der Verbrecherloge Ares (Ob es Absicht war, dass die größten Feinde unserer christlichen Helden den Namen des griechischen Kriegsgottes tragen?) Wird es Lasko gelingen, die Bösewichte zu besiegen? (Ratet mal…)

Was kommt raus, wenn man “Alarm für Cobra 11″ mit einem Haufen alter Shaolin Kung Fu Filme mischt und das Ganze mit einer Prise “Shoot Em Up!” würzt? Richtig, das Ergebnis heißt “Lasko – Die Faust Gottes”. Tja, was soll ich sagen? Als ernsthafte TV-Unterhaltung ist Lasko absolut unbrauchbar, aber mir als Trashfan lacht bei jeder Folge das Herz. Die Handlung in ausnahmslos jeder Folge widerspricht sich fast schon im Minutentakt, die Charaktere könnten genauso gut aus einem Baukasten für Drehbuchlegastheniker stammen und die “coolen” Sprüche tun einem manchmal schon körperlich weh. Unterhaltsam ist die ganze Chose als Trashfernsehen aber allemal. Die Handlung ist eh nur dazu da, die verschiedenen Actionsequenzen einigermaßen logisch (naja) miteinander zu verbinden und es geht eigentlich die ganze Zeit irgendwo was in die Luft, bzw. es ist beinahe immer irgendein Martial Arts Kampf im Gange und man kommt eigentlich gar nicht wirklich zum Überlegen, weil man ständig damit beschäftigt ist, die grandios choreographierte Action zu bewundern. Denn die ist wirklich extrem gut gelungen, alle Achtung! Hier ist es sicher von Vorteil, dass man mit Mathis Landwehr einen Schauspieler für die Rolle des Kriegermönches Lasko engagiert hat, der bereits seit seiner Kindheit Kampfsport betreibt und so in den Actionszenen nicht wie die zum Kind gekommene Jungfrau wirkt. Dass ich vorhin von einer Prise Shoot Em Up geredet habe, erklärt sich übrigens daraus, dass – ganz so wie bei dem Film mit Clive Owen – jeder Stunt, der nicht mindestens 2 bis 3 Gesetzen der Physik widerspricht, schon ungut auffallen würde. ;-) In diesem Actionreel kann man ein paar sehr schöne Beispiele dafür sehen (mein Liebling ist ja die Szene, in der Lasko aus dem Stand von ner Brücke 10 Meter nach vorne direkt in die geöffnete Tür eines fliegenden Helikopters springt).

Die Schauspieler machen ihre Sache recht gut, nur Karl Merkatz tut mir leid, denn er muss als Magnus pausenlos Allgemeinweisheiten von sich geben, für die sich selbst Meister Miyagi fremdschämen würde. Dabei würde es mich ohnehin interessieren, wie die Karl Merkatz dazu gebracht haben, hier mit zu spielen. Entweder leidet der Mann schon an Senilität und weiß nicht mehr, was er da gerade tut, oder sie haben ihn so mit Geld zugeschüttet, dass er in seiner Wohnung jetzt einen Schnorchel zum Atmen braucht, weil er sonst an den Geldscheinen ersticken würde (Ich hoffe für ihn, dass es sich um letzteres handelt).

 

Fazit: Ich fühle mich bei Lasko ganz gut unterhalten und kann die Serie jedem Trash- und Actionfan nur ans Herz legen!

Der ehemalige SPD-Abgeordnete Jörg Tauss, der jetzt ein Mitglied der Piratenpartei ist, möchte gegen das deutsche Netzsperrengesetz vor den Verfassungsgerichtshof ziehen. Das Gesetz sei nicht ordentlich zustandegekommen, sagt er. Außerdem sei es ein Einfallstor für Internetzensur. Ich kann ihm dabei nur viel Glück wünschen, denn schließlich ist noch jede noch so schwachsinnige Regelung aus Deutschland in irgendeiner Form zu uns nach Österreich gekommen. Das ist aber nicht der einizige Grund, wieso ich vehement gegen eine solche Zensur bin. Erstens hilft man dadurch genau niemanden, denn diejenigen, die sagen, dass dadurch diesen Seiten ernsthaft geschadet wird, kenne ich mit Computern und Internet offenbar nicht aus. Das ist in etwa so sinnvoll, wie wenn ein Polizist, der Zeuge eine Vergewaltigung wird, anstatt dem Opfer zu helfen einen Sichtschutz aufstellt, damit zufällig vorbeigehende Passanten die “traumatisierenden Bilder” nicht zu sehen bekommen. Als ob systematisches Wegschauen schon jemals einem Opfer geholfen hätte. Ich kann mir richtig schön vorstellen, wie die für das Gesetz verantwortlichen Leute die drei berühmten Affen nachspielen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Denn wenn wir etwas nicht mehr sehen können (glauben wir – in Wahrheit ist so eine Sperre sehr leicht zu knacken), ist es ja auch nicht mehr da und wir haben kein Problem mehr, oder? Das ist in etwa so, wie das Verhalten eines Kleinkindes, das glaubt, die Erwachsenen könnten es wirklich nicht mehr sehen, nur weil es sich die Bettdecke über den Kopf gezogen hat.

Oh und bitte glaubt ja nicht, dass dieses Gesetz nur zum Sperren von Kinderpornowebsiten gedacht ist! Die angedachten Anwendungsmöglichkeiten sind mannigfaltig: Computerspiele, normale Pornos, Filmwebsiten, auf denen es Reviews zu Horrorfilmen gibt, die in Deutschland unter den berühmten § 131 fallen? Verabschiedet euch davon! Wir sind schließlich alles unmündige kleine Kinder, die von Big Brother überwacht und bevormundet werden müssen! Denn schließlich müssen wir für den Schutz unserer Kinder alles zensieren und verstümmeln, das nicht bei drei im Gebüsch hockt. Dass es auch Programme wie SquidGuard gibt, wird nicht nur gerne vergessen, das wird nicht einmal erwähnt. Außerdem würde das ja sowas wie Eigenverantwortung bedeuten und das traut uns ja keiner zu.

Fassen wir also zusammen:

1. Das Netzsperrengesetz hilft den Opfern nicht.

2. Das Netzsperrengesetz beeinträchtigt den Kernverkehr der anvisierten Seiten in keinster Weise.

3. Das Netzsperrengesetz öffnet weiterer Internetzensur Tür und Tor.

4. Das Netzsperrengesetz hilft eher denjenigen, die bei solchen Problemen wegschauen wollen anstatt den Opfern zu helfen.

5. Eine Aufklärungskampagne über die Gefahren des Internet mit Aufklärung über nützliche Tools wie Internetfilter würde sehr viel eher helfen, unsere Kinder von jugendgefährdenden Seiten fernzuhalten, ohne gleich ein Zensurgesetz zu beschließen.

 

Zum Abschluss wollte ich noch eines sagen: Die Sperre des DNS-Namens, die ja nur bei Verwendung von deutschen Servern verwendet wird, kann man schon alleine damit aushebeln, dass man sich einen Betreiber aus dem Ausland sucht. Spielen wir das einmal an einem Beispiel durch: Der Betreiber einer deutschen Kinderpornowebsite bemerkt, dass seine Seite aufgrund einer dieser DNS-Sperren nicht mehr erreichbar ist. Was macht er nun? Ganz einfach: Er sucht sich einen Provider irgendwo auf zum Beispiel Honolulu von dem er weiß, dass dort die Inhalte der Seiten nicht irgendwie kontrolliert werden. Das dauert – je nachdem wie lange und intensiv er sucht – zwischen fünf Minuten und einer Stunde. Dann wechselt er mit seiner Seite den Provider, teilt den perversen Schweinen in seiner Mailliste es noch mit, falls sich irgendetwas n der Adresse der Website geändert hat und schon ist die Seite wieder überall erreichbar. Und da soll mir noch einmal jemand sagen, dieses Gesetz würde uns irgendwie weiterhelfen im Kampf gegen die Kinderpornografie.

Sie stehen bei Wind und Wetter auf der Straße, um ihre Zeitung zu verkaufen. Im besten Fall werden sie (von dem Glücksfall abgesehen, wenn ihnen die Leute was abkaufen) von den vorbeiziehenden Massen ignoriert, im schlechtesten werden sie von ihnen wildfremden Menschen angepböelt, sich doch endlich “richtige Arbeit” zu suchen: Die Verkäufer der Obdachlosenzeitungen (in Wien ist es der Augustin und in Linz die Kupfermuckn, wie sie anderswo heißen weiß ich nicht).

Ich möchte den Leuten, die sich immer wieder über diese ach so arbeitsscheuen Verkäufer aufregen einmal folgendes ins Stammbuch schreiben: Wenn ihr glaubt, dass das so leicht wäre, dann stellt euch doch einmal für vierzehn Tage im November an Straßenecke und versucht, nur vom Verkauf des Augustin zu leben, nur um euch dabei von jedem dahergerannten Klugscheißer schräg von der Seite anquatschen zu lassen. Ich trau mich wetten, dass spätestens ab Tag 2 90% von euch zu jammern beginnen, dass es doch so bitterkalt und diese niedere Arbeit ohnehin unter ihrem Niveau wäre (und ich würde auch meine Hand dafür ins Feuer legen, dass mindestens 2 Drittel der Leute daraus gar nichts lernen und bei nächster Gelegenheit wieder lospöbeln würde).

 

 

(Eigentlich sollte dieser Artikel ja ein weiterer Absatz hier werden, aber ich hab mir dann gedacht, ich mache doch etwas Eigenes daraus)

Ich habe gerade bei Frau Ami einen Artikel über das Betteln gelesen und mir dabei so meine Gedanken gemacht. Mir ist beim Nachdenken aufgefallen, dass sich meine Einstellung zu Bettlern um 180 Grad gedreht hat im Laufe der Jahre. Ganz früher habe ich manchen von denen mein Geld wirklich in den Rachen geworfen, aber das hat sich gründlich geändert und zwar nicht nur durch Artikel wie dem von Ami. Da wären zunächst einmal die ganzen alltäglichen Geschichten, die man mit ihnen erleben kann. Da hält dir schon einmal eine Frau als Beweis für die Existenz ihres schwerkranken Kindes eines jener Fotos unter die Nase, von denen du weißt, dass diese als “Beispielbilder” in neu gekauften Brieftaschen liegen (eben weil du gerade erst ein paar SEHR ähnliche Bilder aus DEINER neuen Brieftasche entfernt hast). Oder dass die Frau, die dir vor 15 Minuten gerade noch erklärt hat, dass sie hier in Österreich niemanden kenne, der ihr helfen könne, zufälligerweise mit fünf anscheinend sehr guten Freundinnen lachend und tratschend hinter dir bei McDonalds sitzt. Nicht schlecht war auch der weibliche Möchtegernpunk, der mich gleich ne fette Sau geschimpft hat, weil ich mit ner Pizza in der Hand an ihr vorbeigegangen bin, ohne ihr was zu geben. Die war dann so ähnlich wie der Kerl, der sich mal auf der Rolltreppe fasst auf meine Zehen gestellt hat, um mir zu sagen, dass er und seine Kinder jetzt auch gerne etwas zu essen hätten (und so wie der dreingeschaut hat, habe ich wirklich fast damit gerechnet, dass er jetzt gleich von meinem Hotdog abbeißt). Das ist aber gar nichts im Vergleich zu den Leuten, die ernsthaft Kinder oft mit Gewalt zum Betteln abrichten. Mit so einem wäre ich gerne mal 10 Minuten allein.

Nach den Bettlern kommen für mich gleich die Schnorrer (ja, da gibt es einen Unterschied!). Damit meine ich nicht die “Hast du mal Feuer?”-Leutchen und auch nicht die Fremden, die mich früher (als ich noch Raucher war) ständig um Zigaretten angeschnorrt haben, die sind ja harmlos. Nein, ich meine solche Genies wie das Arschgesicht den hoffnungsfrohen Jungakademiker, der mir auf ner Studentenparty vor Jahren das Bier geklaut hat, indem er sich von hinten an mich rangeschlichen hat und dann – den Überraschungseffekt ausnutzend – von hinten seinen blöden Schnabel in meinen Pappbecher gehängt und sich ein paar Schluck von meinem Bier genehmigt hat. Auf “Und das Bier bezahlst du mir jetzt, du Trottel!” hat er mir dann grinsend einen 1000 Schilling Schein (glaube ich) entgegengehalten (sind etwa 72€) und mich grinsend gefragt, ob ich ihm auf den Preis fürs Bier herausgeben könnte (das nicht ganz nen Euro gekostet hat – ja es war relativ billig, aber hier gings mir ums Prinzip). In nem Film wäre das eine von den Szenen gewesen, wo man nach einem Cut einen mit eingeschalteter Sirene heranbrausenden Notarztwagen hätte sehen können (und womit? Mit Recht!). Ich bin dann, da ich kein gewalttätiger Mensch bin (eine Tatsache, die ich in der Situation dauernd in Gedanken wiederholen musste), wortlos zu meinen Kumpels gegangen…

Die Spendensammler, die mit ihren Ständen Mitglieder werben und Spenden sammeln wollen, hab ich auch ganz besonders lieb gewonnen. Diese lästigen Kletten sind in meinen Augen um nichts besser als ganz gewöhnliche Bettler und Schnorrer. Versteht mich nicht falsch: Mir ist schon klar, dass Organisationen wie Greenpeace, das Kinderhilfswerk, etc… auf sich aufmerksam machen müssen, um überleben zu können. Aber die Art und Weise, wie diese Leute einem systematisch ein schlechtes Gewissen machen wollen, kotzt mich einfach an:

SpendensammlerIn (sich so postierend, dass ich unmöglich an ihm/ihr vorbeigehen kann): “Hallo, haben sie vielleicht eine Minute Zeit?”

Ich (will an ihm/ihr vorbei): “Nein, leider nicht. Darf ich mal durch?”

SpendensammlerIn (meine letzte Frage komplett ignorierend & im Brustton der gespielten Entrüstung): “Sie haben also nicht einmal EINE MINUTE für MISSBRAUCHTE KINDER/GEQUÄLTE TIERE/ARBEITSLOSE KRIEGSVETERANEN MIT HERZKLAPPENFEHLERN????” Ich schwöre euch, wenn ich diesen oder einen ähnliche Satz noch ein einziges Mal höre, nur weil mir irgendein 18jähriger Hänfling (egal ob männlich oder weiblich) mit seiner ohnehin nur geschauspielerten Betroffenheit ein schlechtes Gewissen ob der Tatsache, dass ich nun einmal nicht reich bin und auf mein Geld schauen muss, machen will, dann ramme ich ihn/sie ungespitzt mitsamt all seinen/ihren mitgebrachten Fotomappen in den Boden!

Und zu guter Letzt wären da noch die Typen, die einem mit dubiosen Analgemethoden unser sauer verdientes Geld abschwatzen wollen. Mein erstes (und letztes) Treffen mit so einem Typen hatte ich vor ein paar Jahren. Da hat mich ein ehemaliger Schulkollege zu sich nach Hause eingeladen, um über alte Zeiten zu reden (haha, über den Witz lache jetzt noch). Wenn er mich im Verlauf des Gespräches  am Kragen gepackt und mir “Gib mir endlich dein verdammtes Geld!!!!einself!!” ins Ohr gebrüllt hätte, dann wäre es auch nicht viel auffälliger gewesen. Die Krönung war dann, dass er – als er bemerkte, dass er mir mit seinem Angebot gepflegt den Buckel runterrutschen konnte – die Telefonnummern von all meinen Freunden haben wollte, weil das “förderlich für seine Karriere wäre”. Als ich ihm dann gesagt habe, dass ich nicht glaube, dass dies meinen Kumpels recht wäre, wenn ich einfach ihre Telefonnummern an für sie wildfremde Menschen weitergeben würde, hat er mich mit Nachdruck aus seiner Wohnung “komplimentiert”. Ok, das mag auch daran gelegen sein, dass ich sein “Beratungsgespräch” damit torpediert habe, dass ich auf sein Angebot nie eingegangen bin und konsequent nur von unserer Schulzeit geredet habe (was er ja angeblich ursprünglich auch wollte). Was dann zur Folge hatte, dass mein Ex-Kollege immer wütender wurde und sich immer weniger in der Gewalt hatte. Am Ende habe ich dann nicht einmal mehr noch etwas zu trinken gekriegt. Tja, manche Menschen ändern sich beim Erwachsenwerden charakterlich schon sehr zum Negativen, gell Jörg?

 

 

Oh und bevor Fragen aufkommen: Ja, irgendwie reden mich solche Leute dauernd an. Anscheinend blinkt über meinem Kopf ein für mich unsichtbares Schild, auf dem in großen Leuchtbuchstaben sowas wie “Gutmütgier Trottel!” stehen muss…. Glaubt mir, liebe Bettler  & Co: Der Eindruck täuscht…

Jon Stewart schafft es ja immer wieder, die Grenzen zwischen Nachrichten und Satire zu verwischen und dafür ist dieser Ausschnitt ein perfektes Beispiel:

 

Teil 1

 

Natürlich war Joe Scarborough eitel und dumm genug, Jon Stewart eine Antwort zu geben und sich dann diesen Konter einzufangen:

Teil 2

Scarborough weiß anscheinend noch immer nicht, was gut für ihn ist:

Der kapiert einfach nicht, dass Jon Stewart im Vergleich zu ihm nicht nicht nur in einer anderen Liga, sondern gleich in der Nebengalaxis spielt (muss mal schauen, ob Jon Stewart schon darauf reagiert hat…)

 

Oh und da wir schon dabei sind: FOX hat in derselben Sendung auch noch ein schönes Pfund abbekommen:

Fox & Friends’ Lingerie Football Romp

 

VIA

 

Und jetzt meine Frage: Wieso gibt es einen Mann wie Jon Stewart nicht auch im deutschsprachigen Raum? (Und kommt mir nicht mit Harald Schmidt daher!)

Nachdem ich schon NDW-Hits gepostet hab (und noch posten werde), mache ich das auch gleich noch mit Austropop. Hier kommen also meine liebsten Austropop-Hits:

 

Wolfgang Ambros – Es lebe der Zentralfriedhof:

 

Ludwig Hirsch – Spuck den Schnuller aus:

 

Georg Danzer – Jö schau:

 

STS – Großvater:

 

Fendrich – Macho Macho

 

Peter Cornelius – Du entschuldige i kenn di

 

Marianne Mendt – Wie a Glockn:

 

Falco – Jeanny:

 

Fortsetzung folgt…

Ich bin erstaunt.

 

In der Blogosphäre gibt es doch tatsächlich jemanden, der mir sagen will, dass mein Blog kein Blog wäre. Warum? Nun, die Begründug ist ganz einfach: Auf meinen Blog gibt es zu viele Videos, nach denen er ja selber suchen könne (obwohl es ja auch andere Blogs gibt, die sowas machen). Dieser jemand heißt Andi und sein Artikel über meinen Blog findet sich hier. Kurze Erklärung: Es gab zwischen Andi und mir schon einen längeren Konflikt, meine Bloginhalte betreffend.Dazu möchte ich nun Stellung nehmen:

Jeder Bog besteht aus dem Inhalt, den der Betreiber dafür aussucht. Dabei geht es (meistens) entweder um die eigene Persönlichkeit, um – nehmen wir mal irgendein Beispiel – einen Prominenten, den man verehrt, das eigene Hobby (fällt wohl in die Kategorie Personality), oder irgend etwas in diese Richtung. Und es gibt Blogs, die sich in keine dieser Kategorien einordnen lassen. Ich habe “Der alltägliche Wahnsinn” schon immer als letzteres gesehen. Hier gibt es Videos, Politisches und Persönliches. Es ist auch jeder herzlich dazu eingeladen, meine Einträge zu kommentieren, ganz egal, ob er oder sie mir zustimmen oder den Kopf waschen will. Das ist beides völlig in Ordnung! es gibt nur vie Dinge, auf die ich allergisch reagiere:

1. Ignoranz

2. Beleidigungen

3. Extremistische Äußerungen

4. Oberlehrerhafte Bemerkungen, in denen mir jemand erklären will, wieso mein Blog kein Blog ist.

Ich überspringe 1 bis 3 und komme gleich zu Nr. 4. Ich kann es echt nicht ab, wenn mir jemand sagen will, was ich posten darf und was nicht und das nur, weil ER (laut eigener Aussage in  dem von mir verlinkten Artikel) ein Problem mit SEINEM  Computer hat und mir dann vorwirft, es wäre quasi meine Schuld, dass sein Computer abgestürzt ist. Das ist doch absurd! (Beispiele dafür findet ihr selber genug unter der Kategorie “Video”) 

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich bei dieser Diskussion auch einen Fehler gemacht habe. Ich habe Andi doch tatsächlich ein paar Mal gesagt, dass es in Zukunft weniger Videos auf meinem Blog geben würde und er sich nicht mehr aufregen müsse. Das war ein klassisches Eigentor. Denn ab diesem Moment hat er bei jedem Video auf meine Aussage gepocht und sich wohl eingebildet, er hätte irgendwie Einfluss auf meine Inhalte, was aber nicht so war. Die Krönung war dann schließlich sein oben verlinkter Blogeintrag, mit dem er nicht nur auf meinen, sondern gleich auf jeden Blog eindrischt, auf dem mehr als ein Video gepostet wurde.

Eines wollte ich noch sagen, bevor mir der Gedanke entschlüpft: Ich glaube, es war Roman Moeller der zu Andis Artikel gesagt hat, dass es nichts eigenes mehr wäre, wenn jemand Videos posten würde. Das stimmt, aber nur bis zu einem gewissen Grad, denn schließlich bin ich doch selbst derjenige, der Videos aussucht, oder? Und dass ich in meinem letzten Beitrag ein Video von Wolfgang Petry und nicht von Metallica gepostet habe, sagt doch indirekt auch etwas über mich und meinen Charakter aus, oder etwa nicht (billige Wolle-Petry-Witze bitte hier einfügen)?

Ich möchte daher an alle, die das lesen zwei Fragen stellen: Was ist für euch ein Blog? Und hat ein Blogger das Recht, einem anderen zu sagen, sein Blog wäre kein Blog? Ich hoffe auf eine lebhafte Diskussion!

Hier mal meine liebsten Neue Deutsche Welle Hits (wenn euch noch mehr einfallen, dann her damit):

 

Extrabreit: Hurra Hurra, die Schule brennt!

 

DÖF – Codo:

 

Peter Schilling – Major Tom:

 

Joachim Witt – Der goldene Reiter:

 

Nena – Irgendwie, irgendwo, irgendwann (Ausschnitt aus Richy Guitar):

 

Extrabreit: Flieger, grüß mir die Sonne:

 

Markus – Ich will Spaß:

 

KIZ – Die Sennerin vom Köingsee:

 

Jürgen von der Lippe: Guten Morgen liebe Sorgen:

 

Geier Sturzflug: Bruttosozialprodukt:

 

Wolfgang Petry – Wahnsinn:

Normalerweise ist es doch so, dass unsere alteingesessenen Zeitungen alles tun, um ihren Internetauftritt zu verbessern. The Printed Blog macht es mal genau andersrum: Hier haben wir die erste Zeitung, die nur aus Blogeinträgen besteht. Keine schlechte Idee, wie ich finde, wer mir die Ausgaben (die ja gratis sind) sicher regelmäßig anschauen.

Hab mich dann mal auf die Suche gemacht um zu schauen, ob es für den deutschsprachigen Raum etwas ähnliches gibt. Gestoßen bin ich dabei auf Blog2Paper.net, einem Gratisservice, bei dem man sich von einem selbst ausgewählte BLogs zu einer “Zeitung” zusammenkombinieren und dann selber ausdrucken kann. Da ich diese Idee ganz witzige finde, habe ich den Button mal auf der linken Seite integriert. Wünsche euch (falls ihr das nutzen wollt) jedenfalls viel Spaß damit!

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